Liebe Leser,

die Redewendung: „Sturm im Wasserglas“ bezieht sich auf ein geringfügiges Ereignis, um welches eine großes Aufheben gemacht wird, man sagt auch: „viel Wirbel um Nichts„.

Unter einem Sturm versteht Ihr bestimmt ein
Unwetter mit starkem Regen und Wind!

Aber könnt Ihr Euch
einen solchen Sturm
in einem Wasserglas vorstellen?

 Sturm im Wasserglas

Die Redensart geht auf den
französischen Schriftsteller Montesquieu
zurück.
Dieser beschrieb die politischen Unruhen
im Kleinstaat San Marino
in Honoré de Balzacs Erzählung:
„Der Pfarrer von Tours“ im 18. Jahrhundert
als „une tempête dans un verre d’eau„,
zu deutsch: „einen Sturm im Wasserglas„.

In Deutschland wurde der Ausdruck 1930
durch eine gleichnamige Komödie
des Schriftstellers Bruno Frank bekannt.

 

In diesen stürmischen Zeiten hilft
vielleicht ein Glas Wasser
Werner Signatur

vgl: „Aus einer Mücke einen Elefant machen!“