Ein ganz herzliches ext. Bild
lieber Leser, liebe Leserin!

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Ich bin ja immer wieder erstaunt, oftmals jedoch schon etwas erschrocken über so manche Tage, die laut bestimmten Kalendern im Internet zu sehr teilweise kuriosen Themen stattfinden, daß ich manchmal kaum mehr Worte habe bzw. finden kann.

Der heutige, 12. Juli ist weltweit

Tag der Einfachheit 2016
Da stellt sich mir als Erstes die Frage:
Gibt es wirklich noch „einfache“ Dinge?
Das Wort „Einfachheit“ bedeutet ja unter logischem Gesichtspunkt betrachtet, daß es Vorgänge bzw. Dinge aus dem täglichen Leben geben muss, die ganz einfach zu handhaben sind, weil sie nicht etlichen Gesetzen, Verordnungen oder anderen Regeln unterliegen, und, wenn mit wenigen Mitteln möglichst viel erreicht werden kann.
Tag der Einfachheit
Aktuellstes Beispiel, was mir spontan so einfällt wäre:
Portugal ist „einfach“ so Fußball Europameister geworden!
Andererseits mache ich mir Gedanken, ob „Einfachheit“ nicht schon etwas Erschreckendes an sich hat, z.B.: hat der Radiosender Eins Live hat wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, einem seiner Reporter, einen Daniel Danger (vermutlich ein Künstlername!), beauftragt einen „Malle-Song“ zu schreiben und auch vor Ort zu präsentieren.
Das ist auch geschehen und als ich das Ergebnis, was ich hier nicht propagieren möchte, gehört habe, wurde mir schlagartig bewusst, was „Einfachheit“ bedeuten kann und einerseits musste ich schmunzeln, aber genau genommen ist es schon beängistigend, wie bzw. das ein Text:
„Hey, Du kleine Maus, Du hast voll den schönen Charakter. Ausziehen! Hey, HDL, und der Rest ist scheißegal. Olé, olé, oleho, ey, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier…!“
die Massen von den Sitzen reißt.
Der „König von Malle“: Jürgen Drews, der wohl nicht mehr in einem Bett im Kornfeld schläft, hat es dann in einem Interview auf den Punkt gebracht, was „Einfachheit“ in dem Zusammenhang bedeutet, nämlich der Text spielt ebenso wenig eine Rolle für den Erfolg eines Malles-Songs, wie das Aussehen des Interpreten.
Vielleicht bin zu konservativ, zu streng oder zu altmodisch?
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Nun ja,
wie dem auch sein:
ich muss heute ins Krankenhaus zu einer ambulanten Untersuchung
und sowohl vor der Untersuchung als solches und noch mehr vor dem Ergebnis habe ich schlicht und „einfach“ Angst.
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Euch wünsche ich von Herzen gerne
einen wundervollen Tag, der
einfach Freude bringt.
 Werner-Signatur