Ein ganz herzliches ext. Bild
lieber Leser, liebe Leserin!

Tja,

nun hat der Tag der Einfachheit gestern doch tatsächlich etwas Gutes gehabt, denn ein Teil meiner Beschwerden hat sich durch den angekündigten Test „einfach“ mal diagnostisch geklärt.

Seit Anfang März bin ich ständig müde, muss nach etwa 400m Wegstrecke in ganz normaler Schrittgeschwindigkeit gehen, bereits eine Pause machen, Treppensteigen ist eine Qual, bei welcher ich ziemlich außer Atem komme, das Anheben des Kopfes im Liegen bereitet Schwierigkeiten und ich sehe im Verlaufe des Tages zeitweise sog. Doppelbilder, sodaß ich z.Zt. nicht Auto fahre, weil es mir schlicht und einfach zu gefährlich ist und ich meine Umwelt erst recht nicht gefährden mag.

Die Krankeit nennt sich Myasthenia gravis.

Es ist neurologische Autoimmunerkrankung, welche sich durch belastungsabhängige Muskelschwäche zeigt. 

Zufälle 1

Ich kannte dieses Krankheitsbild nicht mal dem Namen nach und bin im Nachhinein dankbar, daß meine Augenärztin bei einer Routineuntersuchung anhand meines herunterhängenden, rechten Augenlides und weil ich nur eine sehr kurze Zeit nach oben schauen kann, mich mit Dringlichkeit und Nachdruck in neurologische Behandlung überwiesen hat.

Durch einen gestern im Krankenhaus ambulant durchgeführten sog. Tensilon-Test, bei dem ein nur sehr kurz wirkendes Mittel intravenös gespritzt wurde, damit eine deutliche Verbesserung der Symptome erzielt wurde und somit einen positiven Verlauf genommen hat, ist nun diese Krankheit eindeutig nachgewiesen.

Jetzt vertraue ich darauf, daß Medikamente helfen werden!

Daneben bleibt immer noch die festgestellte Schlafapnoe und die OP meiner rechten Schulter, die ich wegen der Diagnostik zu o.g. Krankheit verschieben musste, da es wichtig für den Narkosearzt ist, ebenso, wie auch die Atemaussetzer im Schlaf, die ich niemals hätte feststellen können, da ich ja alleine lebe.

Nach Abschluß des Testes hat mich die behandelnde Ärztin krankenhausintern an eine andere Stelle verwiesen, wo ich einen Termin für ein sog. Schlaflabor machen sollte und nun kommst: dort hat man mir mitgeteilt, daß man gerne einen Termin macht, wenn ich eine Kostenübernahmeerklärung meiner Krankenkasse beibringe.

Aus Datenschutzgründen möchte und werde ich den Namen meiner Krankenkasse nicht öffentlich bekannt geben!

Ich werde dort zeitnah vorsprechen.

Zunächst bin ich gespannt, wie schnell mein Hausarzt Informationen vom Krankenhaus bekommt, um die medikamentöse Therapie zu besprechen und einzuleiten.

Paralell werde ich mich mit dem Anästhesisten in Verbindung setzen, ob er unter meinen aktuellen gesundheitlichen Gegebenheiten für die anvisierte Schulter-OP eine geeignete Betäubung in petto hat, denn ich habe irgendwie das Gefühl, daß mir die Zeit davon läuft.

Mein Wunsch sind schnelle Entscheidungen und das alle Zahnrädchen trotz Sommer und Urlaubszeit möglichst zeitnah ineinander greifen und ich recht bald wieder arbeiten kann!

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Ich danke dem Zufall, nein Scherz beiseite, der Augenärztin, die durch ihren Verdacht eine Reihe von Untersuchungen ausgelöst und mir dadurch nun Gewißheit verschafft hat.

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Euch wünsche ich von Herzen gerne stets Gewißheit zu haben und noch mehr, gesund zu sein und noch viel mehr, es auch zu bleiben!

Werner-Signatur