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Herbstzeit ist die Zeit zum
Pilze sammeln

Der Wald besteht ja nicht nur aus Bäumen,
sondern es gehören viele Pflanzen,
Tiere, Vögel und Insekten dazu.

Tief im Untergrund trägt eine
unscheinbare Gruppe von Organismen
ganz entscheidend dazu bei,
dass die Bäume im wahrsten Sinne
des Wortes in den Himmel wachsen,
nämlich die

Pilze

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Pilze
sind wahre Schätze im Untergrund.

Ohne Pilze im Boden
gäbe es keinen Wald.

Nahezu alle Bäume, Gräser und Sträucher
benötigen bestimmte Pilze, die ihre Wurzeln
wie ein Netzwerk umhüllen.

Der Pilz erhält Zuckerverbindungen
von der Pflanze, der er im Tausch
Wasser und Nährsalze zuführt.

Der eine kann also ohne den anderen
kaum existieren, also
ein friedliches Miteinander,
man nennt es Symbiose.

Die Zahl der Pilzarten wird weltweit
auf mind. 1,5 Millionen geschätzt.

Es gibt riesig große Pilze
und mikroskopisch kleine.

Pilze liefern auch Arznei.

Großpilze spielen vor allem
in Asien eine Rolle in der Medizin.

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Gerade jetzt im Herbst
können wir bei Spaziergängen
in Wald und Feld diese Schätze der Natur
nicht nur bestaunen, sondern
getreu dem Motto:

Wenn Dir eine(r)
einen Korb gibt …

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geh Pilze sammeln.

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In unseren Wäldern wachsen
Pilze in großen Mengen.

Pilze sammeln hat etwas
„Abenteuerliches“ an sich.
Man streift durch Wiesen und Wälder,
und das bereits früh am Morgen.

Wenn dann der Korb mit Steinpilzen,
Pfifferlingen, Maronen, Champignons
oder Stockschwämmchen gut gefüllt ist,
kehrt man glücklich heim.

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Wenn dann noch Zeit bleibt,
die Pilze zum Mittag frisch
zuzubereiten, hurra.

Es macht den Pilzfreund
stolz, zufrieden und glücklich,
durch die Natur zu streifen,
dabei Neues zu entdecken,
frische Luft zu atmen und
etwas Essbares gefunden zu haben.

Erfahrene Pilzsammler
kennen Stellen, wo Chance groß ist,
viele Pilze sammeln zu können.

Dieses Wissen behüten sie jedoch
meist, wie einen Schatz,
denn die Enttäuschung ist groß,
wenn die Pilze schon abgeerntet sind.

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Hilfreich für die Suche ist es,
die Vorlieben der Pilzarten zu kennen:
einige mögen Nadelwald,
andere Mischwald oder „totes“ Laubholz,
manche siedeln auf Wiesen
(z.B.: Champignons),
an Wegrändern oder im Unterholz.

Birkenpilze wachsen häufig
unter Birken,
Maronenröhrlinge unter Fichten.

Großmutters Sprichwort lautet:
„Unter Eichen und Buchen
kannst Du Pilze suchen,
unter Linden wirst Du sie nicht finden“.

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Wichtig

für die Bestimmung
sind Hut- und Stielform,
Größe, Farbe und
Oberflächenbeschaffenheit.

Grundsätzlich gilt:
Auf keinen Fall etwas verzehren,
das man nicht 100%ig erkennen
bzw. bestimmen kann.

Idealerweise säubert man die Pilze
trocken mit Messer und Pinsel
gleich vor Ort, denn
sie mögen kein Wasser.
Dadurch verlieren sie das Aroma.

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Pilze
haben
Charakter:,
sie möchten in einem Leinenbeutel
oder noch besser im Korb
nach Hause getragen werden.

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Also,
ab in die Pilze,
viel Spaß beim Finden
und später …

pilzpfanne

guten Appetit!

Werner