Liebe Leser,

heute, am 15. November 2016 ist der:

Deutsche Magen-Tag 2016

„Nicht nur die Liebe geht durch den Magen…“

Vieles geht nicht nur durch den Magen, sondern dem Magen wird so manches regelrecht  abverlangt:

Eisgekühlte Coca-Cola ebenso wie harte Drinks, scharf gewürzte oder gepökelte Speisen, Kartoffelchips wie auch Süßigkeiten muß er ebenso aushalten wie Tabakrauch, Streß oder Medikamente.

Aber, muß der Magen das wirklich alles aushalten?

Irgendwann, wenn es ihm zuviel wird, meldet sich der Magen:

Völlegefühl, Druck oder Schmerzen sind Warnsignale dafür, daß im Magen etwas nicht stimmt.

Damit wir solche Warnsignale rechtzeitig erkennen und über die Funktion des Magens, seine Krankheiten und Behandlungsmöglichkeiten sowie über seine Untersuchung informiert sind, veranstaltet die Gesellschaft zur Bekämpfung der Erkrankungen von Magen, Darm, Leber (Gastro-Liga) e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) am 21. November 1998 den 1. Deutschen Magen-Tag.

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Verdauungsprobleme sind in Deutschland weit verbreitet. Viele Patienten behandeln ihre Beschwerden mit rezeptfreien Medikamenten ohne vorherigen Arztbesuch.

Sodbrennen, Magenschmerzen, Durchfall oder Verstopfung plagen viele Bundesbürger zumindest gelegentlich. Aber nicht nur die Häufigkeit, auch der Leidensdruck ist enorm: Rund jeder zweite fühlt sich durch die Verdauungsprobleme extrem oder sehr beeinträchtigt.

Die kompetente Beratung zu Magen-Darm-Beschwerden ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Apothekerinnen und Apotheker.

Erklärtes Ziel des Magen-Tages ist es, „sachliche Informationen und Aufklärung über Prävention, sinnvolle Therapiemaßnahmen und Rehabilitation“ zu betreiben, weil alljährlich für Verschreibungen von Magen-Darm-Mitteln eine Milliarde € zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgegeben werden, wie die deutsche Gastro-Liga auf ihrer Homepage berichtet.

Also,

wenn es wiederholt zu Magenproblemen kommt, dann bitte keine Eigentherapie und keine rezeptfreien Medikamente!, sondern ab zum Onkel Doktor

Werner