Tag: 8. Mai 2017

Von Herzen gerne habe ich mir Gedanken über den Weltrotkreuztag gemacht

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am 8. Mai 2017, ist:

Weltrotkreuztag 2017

Das Deutsche Rote Kreuz engagiert sich in unserem Land in den verschiedensten Bereichen und bietet Menschen gezielte Hilfestellung, angefangen von Kranken- und Altenpflege über den DRK Suchdienst bishin zu Katastrophenschutz, Wohlfahrts- und Sozialarbeit,  aber auch im Zivilschutz. Dabei wird stets darauf geachtet auf Neutralität und in allererster Linie auf Menschlichkeit zu setzen. Aktuell gibt es etwa 4 Millionen Mitglieder im DRK, die sich sozial und zu einem sehr großen Teil ehrenamtlich um die verschiedenen Bedürfnisse von Menschen aller Hautfarben und Nationalitätn kümmern.

Der Weltrotkreuztag wird jährlich am 8. Mai, dem Geburtstag von Henry Dunant, dem Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, begangen. Der Ursprung liegt weit zurück im Jahr 1922.

Während innenpolitischer Konflikte in der Tschechoslowakischen Republik rief die tschechoslowakische Rotkreuz-Gesellschaft zu Ostern eine dreitägige Waffenruhe aus, woraus die Idee entstand jedes Jahr einen Tag des Friedens zu begehen, der dann späterhin unter der Bezeichnung: Rotkreuz-Friedens-Tag bekannt wurde.

Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Jahr 1946 bei einer Sitzung des Verwaltungsrates der mittlerweilen Liga der Rotkreuz-Gesellschaften das Thema ausführlich diskutiert. Zwei Jahre später wurde dann der Geburtstag von Henry Dunant erstmals als Internationaler Tag des Roten Kreuzes begangen, welcher später Weltrotkreuztag genannt und etliche Male umbenannt wurde, bevor er im Jahr 1984 seinen heutigen Namen endgültig erhielt.

Anläßlich des diesjährigen Weltrotkreuztages möchte sich das Deutsche Rote Kreuz bei seinen Mitarbeitern herzlich für die öffentliche Unterstützung bedanken, indem in vielen Orten am heutigen Tag an diversen öffentlichen Plätzen, zum Beispiel: Bahnhöfen oder Fußgängerzonen, kostenlos Kaffee ausgeschenkt wird.

Ich habe während meiner Ausbildung zum examinierten Altenpfleger ein dreimonatiges Praktikum in einer DRK-Pflegestation absolviert und war später einundeinhalbes Jahr als Fachkraft in einer Altenpflegeeinrichtung des Deutschen Roten Kreuzes tätig. Die Erfahrungen, welche ich dort sammeln durfte, habe ich als sehr positiv wahrgenommen.

Viele Jahre habe ich beim DRK Blut gespendet und bin überzeugtes Mitglied, auch, wenn es Werbemaßnahmen gibt, welche ich nicht unbedingt besonders gut heiße, aber heutzutage muss jedes Unternehmen aufgrund der Vielzahl von Mitbewerbern zusehen, wie man an neue Mitglieder kommt bzw. um der Fluktuation vorbeugend entgegen zu wirken.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen gesunden, fröhlichen Start in die neue Woche und vielleicht bekommt ja der eine oder andere auch einen kostenlosen DRK-Kaffee

Werner

 

 

 

Tage des Gedenkens und der Versöhnung für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

heute, am 8. Mai und morgen, am 9. Mai.2017, sind die:

Tage des Gedenkens und der Versöhnung
für die Opfer des Zweiten Weltkrieges 2017
Am 08. und 09. Mai 2017 werden diese Tage begangen, die am 22. Dezember 2004 durch die Vereinten Nationen (UN) initiiert wurden. Anlaß war die Kapitulation der deutschen Streitkräfte und damit das Kriegsende.
65 Millionen Menschen
verloren während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben!
Mehr als die Hälfte davon war Zivilbevölkerung, die Opfer von Bomben oder mangelnder Lebensmittelversorgung wurden!
Viele Tote wurden nicht vergraben, nur einfach verscharrt und somit jeglicher Würde beraubt!
Die Gräueltaten der NS-Führung in all ihrer Schändlichkeit stellten in ihrer Grausamkeit, dem Ausmaß und der Ungeheuerlichkeit der begangenen Verbrechen alles vorher da gewesene in den Schatten.
Lange wurden in unserem Land diese Taten verdrängt bzw. auch irgendwie nachvollziehbarerweise ausgeblendet, wahrscheinlich auch aus Scham, aber es ist allerhöchste Zeit sich dem zu stellen, das Geschehene aufzuarbeiten und der breiten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der heutige Tag ruft in vielerlei Hinsicht dazu auf, an die grausamen Verbrechen zu erinnern. Das sind wir ganz einfach den Opfern schuldig. Ganz besonders schulden wir es den Nachfahren der Völker, welche unter dem von Nazi-Deutschland entfachte Krieg ganz besonders gelitten haben!
Wir würden uns meiner persönlichen Meinung nach ein zweites Mal schuldig machen, wenn wir das was die Generationen unserer Eltern und Großeltern anderen Menschen und Völkern angetan haben, verschweigen, relativieren oder gar leugnen, denn Erinnerung und Bekenntnis sind beileibe kein Zeichen von Schwäche, sondern beides macht uns stark und sollte die Menschen hinsichtlich des möglichen Leid sensibilisieren.
Gerade in der heutigen Zeit der Kriege und des Terrors ist eine gesunde Wachsamkeit gegenüber Menschenrechtsverletzungen nicht nur dringend, sondern zwingend erforderlich und leider unbedingt von Nöten.
Unendlich viele Menschen haben während des 2. Weltkrieges unermeßliches Leid ertragen. Es gab viele große Vernichtungsstätten, in denen Menschen aller Herkunften auf graumsamste Art und Weise hingerichtet wurden.
Wir sollten uns, unabhängig davon, dass die jetzige Generation nicht in unmittelbarer Schuld für die begangenen Gräueltaten steht, dennoch der historischen Verantwortung stellen. 
Ich appelliere an alle Menschen auf dieser Erde und bete zu Gott, auf das sich solche Verbechen gegen die Menschlichkeit und die Würde des Menschen niemals mehr wiederholen mögen.
Werner