Monat: April 2018

Tag der Arbeit 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute am Dienstag, dem 1. Mai ist 

Tag der Arbeit 2018

und damit für viele Menschen in unserem Land ein freier Tag, was ja nicht unbedingt verkehrt ist … zwinker.

Der Ursprung dieses gesetzlichen Feiertages liegt in den USA und geht in das Jahr 1886 zurück, als ein mehrtägiger Generalstreik begann. Das Ziel der Arbeiter war es, einen Achtstundentag durchzusetzen. Was friedlich begann, eskalierte jedoch leider, sodass sowohl Demonstranten als auch Polizisten zu Tode kamen. 

Am 4. Mai 1886 warf ein Protestteilnehmer eine Bombe, die einen Polizist tötete.

Bei den daraus resultierenden Kämpfen starben sieben Polizisten und Überlieferungen zufolge über 20 Arbeiter.

300 Demonstranten wurden verletzt. 

Insgesamt wurden acht teilnehmende Organisatoren festgenommen und wegen Verschwörung angeklagt.

Darunter befand sich auch der Chefredakteur der Arbeiter-Zeitung, der nach einer schnellen Aburteilung hingerichtet werden sollte, jedoch vorher in seiner Zelle Suizid beging. 

Im Gedenken an diese Ereignisse wurde der erste Mai 1889 als „Kampftag der Arbeiterbewegung festgelegt.

Am 1. Mai 1890 demonstrierten dann erstmals auch Hunderttausende Menschen in Europa und dadurch wurde dieser Feiertag dann auch fester Bestandteil und etablierte sich entsprechend.

Jedoch erst mit dem Beginn der Weimarer Republik wurde der Achtstundentag schließlich durchgesetzt und Gewerkschaften als Vertreter der Arbeiter anerkannt.

Trotzdem blieb die Lage wegen der Wirtschaftskrise und vielen Arbeitslosen sehr angespannt.

Im Jahr 1929 verbot der sozialdemokratische Polizeipräsident von Berlin aus Angst vor Ausschreitungen die Mai-Kundgebungen.

Die damalige Kommunistische Partei Deutschland (KPD) widersetzte sich jedoch und rief zu friedlichen Demonstrationen auf. Es kam, wie es kommen musste, zu Ausschreitungen, bei denen die Polizei in die Menge schoss und bis zum 3. Mai starben 30 Menschen während dieses Konfliktes.

 

Im Jahr 1933 zerschlugen die Nationalsozialisten die Gewerkschaften wieder und verwandelten den 1. Mai in einen „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes„.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieg wurde der 1. Mai dann wieder als „Tag der Arbeit“ in Deutschland etabliert.

Auch in der Neuzeit heute gibt es immer noch viele Kundgebungen am 1. Mai, wenn auch die Teilnehmerzahlen stark gesunken sind, aber absolute Chaoten nutzen diesen Tag als Anlass für immer wiederkehrende Krawalle.

Ich kann so etwas weder nachvollziehen, geschweige denn gut heißen und würde mir wünschen, dass der Staat hier mit absoluter Härte durchgreift und die Justiz die Randalierer gnadenlos bestraft, denn es geht letztendlich um unser aller sauer verdiente Steuergelder.

Hoffentlich seid Ihr gut durch die Walpurgisnacht gekommen und einige haben freudig das Tanzbein beim Tanz in den Mai geschwungen. Wie dem auch sei, wünsche ich Euch von Herzen gerne einen guten Monat Mai, der ja bekanntlich alles neu macht und für manch einen – mich eingeschlossen – wäre das absolut wünschenswert.

Vielen Dank, dass Euch gibt

Werner

 

 

Am April Ultimo ist Walpurgisnacht

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Montag, dem 30. April findet, wie in jedem Jahr die

Walpurgisnacht
(auch das Hexenbrennen genannt)

statt, die als ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest
am Ultimo des Monats April ihren Platz gefunden hat.

Der Name leitet sich von der Heiligen Walburga ab,

einer gelehrten Frau und Äbtissin eines Nonnenklosters,

deren Leben in keinem Zusammenhang mit Hexen und dem Teufel stand  

und deren Gedenktag bis weit ins Mittelalter hinein
am Tag ihrer Heiligsprechung, eben genau
am 1. Mai gefeiert wurde.

Als „Tanz in den Mai“ ist die Walpurgisnacht wegen der Gelegenheit
zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des 1. Mai
ein mehr als willkommener Anlass für ausgelassene
private und kommerzielle Veranstaltungen geworden.

„Walpurgisnacht“,

ist die Nacht der feiernden und opfernden Hexen
ist voller überschäumender Lebensfreude und Erwartung
der Übergang vom Frühling zum Sommer
und wird ausgelassen gefeiert.

In dieser Nacht werden sowohl Fruchtbarkeitsrituale abgehalten,
wie auch der Familie und den Ahnen Gaben gebracht werden.

  Ebenso wird der Natur gedankt und auf eine neue erfolgreiche Ernte
in diesem Jahr gehofft.

Dazu werden Rituale vollzogen und auch Opfer gebracht.

Beltane, wie die Walpurgisnacht im keltischen Brauchtum genannt wird,

ist auch für die junge Hexen ein besonderer Tag, denn
zur Walpurgisnacht bekommen die jungen Hexen die Hexenweihe.

Der Feiertag der Hexen hat sich auch gesellschaftlich etabliert:
die Entsprechung findet dieser Tag durch den Maibaum und
den damit zusammen hängenden Festlichkeiten,
wie etwa dem Tanz in den Mai.

Der Maibaum als solches ist heutzutage ein Fruchtbarkeitssymbol
und zugleich das Symbol des Weltenbaumes.

Das Walpurgisfest ist eigentlich seit alten Zeiten ein Liebesritual.

Unter diesem Aspekt ist die Empfehlung in manchen Teilen Europas zu sehen, das der Morgentau des 1. Maitages gut für die Haut sei und so wälzten sich in früheren Zeiten die Frauen und Mädchen am Morgen nackt im Gras.

Erst später kamen die Feierlichkeiten der Hexen dazu und irgendwann wurde dann dieser Tag für die arbeitende Bevölkerung entdeckt. Ob hier dem ganzen „Zauber“ ein wenig von eben diesem genommen werden sollte indem der Tag als „Tag der Arbeit“ in die Geschichte eingegangen ist, bleibt eine interessante Spekulation.

Ich würde es schön finden, wenn wir uns ein wenig zurückbesinnen auf alte Werte, alte Bräuche und Rituale, also auf die Ursprünglichkeit und damit auch ein Stück zu den Wurzeln von uns selbst zurückkehren.

Kommt bitte alle gut in die neue Woche und in den Mai – das wünsche ich Euch von Herzen gerne – aber bitte …

gebt allzeit auf Euch acht

Werner