Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Liebe ist nichts für Feiglinge!

Wahre Liebe zeigt sich nicht in Worten, sondern vor allem in Taten.
Ohne Taten sind Worte einfach nur leere Worthülsen ohne Inhalt,
aber ein mutiger Mensch ist zu allen Taten bereit!
Da gibt es dann kein wenn und aber und auch keine Ausreden.

Bei wahrer Liebe lässt man alles zurück und wagt sich ins Ungewisse,
da gibt es weder Sicherheit, noch Kontrolle
sondern es erfolgt ein Sprung ins kalte Wasser, ohne zu wissen was einen erwartet.

Aber wer sich öffnet, macht sich verletzlich.

Ich habe es erlebt, mich komplett geöffnet und da kam nichts zurück!

Ich hatte bei der „feinen“ Dame ständig das Gefühl der emotionalen Erpressung nach dem Motto:

Nur, wenn Du Dich so verhälst, wie ich es möchte und mir bloß nicht zu nahe kommst, bekommst Du von mir vielleicht irgendwann mal Anerkennung, Sicherheit und Geborgenheit.

Geäußert hat sich das glasklar, wenn die Frage nach Liebe mit: manchmal beantwortet wurde!

Das Ganze war pure Berechnung und ganz bewusst!
Wirkliche, echte Nähe und Verbundenheit war dadurch ausgeschlossen.
Ich redete mir zwar ein sicher zu sein, aber sie spielte mir nur eine Scheinsicherheit vor, nichts wirklich Echtes!
Letztendlich lebte ich in einer Abhängigkeit, einer Illusion und nannte es gegenüber meinen Kindern und Freunden Liebe. Dabei war ich nur ein willkommenes Spielzeug.

Tief zu lieben bedeutet, sich seinen Ängsten und dem „inneren Schweinhund“ zu stellen.

Ich habe alles ausgesprochen, mich emontional völlig nackt gemacht, nur nach den Vorstellungen von Madame gelebt, ihre immer wieder neuen Bedingungen erfüllt, nur um zu gefallen, letztendlich nur für ein bisschen Sex.

Und ich bin aber sowas von auf die „Fresse“ geflogen!

Ich bin volles Risiko eingegangen! War mutig, wußte zwar um meinen eigenen Wert, aber habe mich immer und immer wieder mit faulen Kompromissen zufrieden gegeben, was ein riesengroßer Fehler war.

Ich hätte es einfach nicht nötig gehabt, mich dauert klein zu machen, aber ich habe es getan … in der Hoffnung irgend mal zu hören: ich liebe Dich und nicht: ich liebe Dich manchmal.

Die wahre Liebe sollte ein Geben und Nehmen sein, dann wäre es vollkommen.

Sie durchläuft einen Entwicklungsprozess und man ist auch bereit ebentuelle Schmerzen auszuhalten, die sich auf diesem Weg zeigen. Man nimmt diese Schmerzen an, weil man weiß, dass sie Botschaften der Seele beinhalten und dann geheilt werden wollen und in einer guten Beziehung auch geheilt werden!

Nach der riesigen Enttäuschung, all den Demütigungen und Erniedrigungen bin ich unfähig zu lieben, denn ich habe kein Vertrauen mehr.

Meine Kinder und Freunde sagen mir: „Trau Dich und lass Liebe zu!
Lass Dein Vertrauen größer werden als Deine Angst. Habe Mut,
denn Liebe braucht Mut und verlangt Deine völlige Hingabe!“

Aber ich bin in der vorletzten Beziehung ein Mal durch die Hölle gegangen und bei der letzten mindestens 5 Mal. Daran bin ich vollständig zerbrochen. Jetzt denke ich lieber „feige“ zu sein, als komplett als Mensch zu zerbrechen … Game over! 

Warum erzähliche ich Euch im nächsten Teil, wo es wieder um Narzissmus geht.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne ehrliche Menschen in Eurem Umfeld, sowie ehrliche Liebe in der Beziehung und einen perfekten Start in die neue Woche

Werner