Kategorie: Frieden

Gedanken am Internationalen Frauentag 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen 8. März 2020 ist zum 110. Mal der

Internationale Frauentag

Die Welt hat eine wesentliche Änderung in den Gedanken unserer Gesellschaft über die Gleichstellung der Frauen und Emanzipation erlebt.

Viele von der jüngeren Generation haben das Gefühl, dass „all die Kämpfe für Frauen gewonnen“ wurden, während viele Feministinnen aus den 1970er Jahren nur all zu gut um die Langlebigkeit und tief verwurzelt Komplexität des Patriarchats wissen.

Mit mehr Frauen in den Vorstandsetagen und mehr Gleichheit in der Gesetzgebung würde wahre Gleichheit gewonnen. Tatsache ist, dass Frauen immer noch nicht in gleicher Weise wie ihre männlichen Kollegen bezahlt werden und weiterhin sind Frauen immer noch nicht annähernd in gleicher Anzahl in der Wirtschaft oder in der Politik, zu finden, wie Männer.

Jedoch wurden insgesamt große Verbesserungen vorgenommen:

es gibt weibliche Astronauten und auch Ministerpräsidentinnen.

Der Weltfrauentag ist weltweit zu einem wichtigen Datum geworden, an dem auf die Frauenrechte und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Doch die Umsetzung ist leider in vielen Ländern noch immer nicht Realität geworden.

Der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen geht weiter!

Durch Veranstaltungen und Demonstrationen wird jedes Jahr rund um den 8. März der Focus explizit auf die Frauenrechte gelenkt, was meines Erachtens nach jedoch ein Dauerthema sein müsste.

ext. Bild

Bereits seit 1911 wird der Internationale Frauentag begangen,
um auf die Situation von Frauen weltweit aufmerksam
zu machen, das bislang Erreichte zu feiern und
auf die Themen hinzuweisen, zu denen die Gleichstellung
leider noch erkämpft werden muss!

Weitere Beispiele sind:

der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen,
gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit
und die Gleichstellung der Frau!

Das Motto lautet in diesem Jahr:

Jede(r) für Gleichberechtigung


Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Der Tag soll den Fokus auf spezielle Probleme und Themen lenken, die global von Bedeutung sind.

Deutschland – und das empfinde ich als sehr positiv und erwähnenswert – gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde.

Wichtige Rollen spielten dabei die Sozialdemokratinnen Clara Zetkin (Bild, links) und Käte Duncker (Bild, rechts)!

Beide hatten mitgewirkt, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen. Nunmehr über 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag ist leider viel von der Geschichte in Vergessenheit geraten.

Besonders in Deutschland war die Geschichte sehr bewegt:

Während des Nationalsozialismus wurde der Tag verboten und geriet in der jungen Bundesrepublik zeitweilig in Vergessenheit. Spätestens seit der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Internationale Frauentag aber wieder seine Bedeutung zurück gewonnen und wird gefeiert.

Ich persönlich finde dieses Zitat so passend:

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„Frauen von heute
warten nicht auf das Wunderbare.
Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Katherine Hepburn

ext. Bild

Ich drücke Euch von Herzen gerne voll doll die Daumen, lieben Damen, auf das man Euch zeitnah und nachhaltig in einem angemessenen Rahmen die Aufmerksamkeit zukommen lässt, welche Ihr schon immer mehr als verdient habt.

Meinen vollsten Respekt jedenfalls habt Ihr ohne Wenn und Aber.

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Gedanken am Internationalen Tag der Muttersprache 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am heutigen Freitag, dem 21. Februar, ist:

Internationaler Tag der Muttersprache 2020

Ich habe beschlossen 2020 meine Artikel auf YouTube zum HÖREN zur Verfügung zu stellen. Also, wer mag, kann den „AltenMann“ hier hören:

Die Förderung der Muttersprachen und der Mehrsprachigkeit von Kindern und Erwachsenen ist ein zentrales Anliegen des Internationalen Tages der Muttersprache, welcher 1999 von der UNESCO beschlossen wurde.
Hintergrund waren Demonstrationen im Osten von Pakistan, dem heutigen Bangladesch, zurück, bei welchen 1952 die Bengalisch sprechende Bevölkerung gegen die Einführung von Urdu als alleiniger Amtssprache anging.
Er soll daran erinnern, dass Sprache Kulturgut ist, sowie die ungefähr 6.000 Sprachen, die auf dieser Welt gesprochen werden, geschützt werden müssen.
Viele dieser Sprachen sind Minderheitensprachen, die nur von einem sehr kleinen Teil der Menschheit gesprochen werden und schon alleine deswegen vom Verschwinden bedroht sind.
Zu wenige Menschen sprechen sie, es gibt meist keinen Unterricht in dieser Sprache, keine Zeitungen, geschweige denn Literatur in diesen Sprachen.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Sprecher ein geringes soziales Ansehen haben und oft zu unterdrückten Minderheiten gehören.
Wenn weniger als zehntausend Menschen eine Sprache sprechen, betrachtet die UNESCO die Sprache als bedroht.

Durchschnittlich geraten zwei Sprachen pro Monat „in Vergessenheit„!

Das ist schon irgendwie traurig, denn jede Sprache spiegelt eine spezielle Kultur wider und stellt eine besondere Sicht der Welt dar.
Viele Sprachen dienen auch als „Fenster“ in eine andere Kultur!

Der „Tag der Muttersprache“ soll auch die Mehrsprachigkeit fördern.

Eine zweite oder dritte Sprache zu erlernen, bedeutet demnach auch immer sich mit einer neuen Kultur zu befassen und eine andere Sicht der Welt kennen zu lernen.
Das muss nicht zwangsläufig schädlich sein, sondern kann sich zu einem wesentlichen Bestandteil von Friedensbemühungen entwickel.
Auch andere Sprachformen sollten heute viel mehr Aufmerksamkeit bekommen.
Ganz besonders die Zeichensprache für Gehörlose und die Brailleschrift für Blinde.
Diese Formen der Sprache sind ebenso wie die Sprachen von den ethnischen Gruppen nicht nur Kulturgut! Sie fördern in ganz erheblichem Maße den Zusammenhalt der Gesellschaft.
Viele Menschen sprechen oft schon als Kinder mehrere Sprachen durch Unterricht in der Schule. Durch Freundschaft, Ehe oder Urlaub werden im Laufe eines Lebens oft weitere Sprachkenntnisse erworben.
Für die meisten Menschen ist und bleibt jedoch die Muttersprache die Sprache des Herzens!
Für mich persönlich haben Sprachen einen sehr hohen Stellenwert. Ich erachte es nicht nur als ein Zeichen der guten Sitten bei einem Urlaub im Ausland innerhalb kürzester Zeit die Worte: „Hallo, danke und bitte“ in der jeweiligen Landessprache sprechen zu können, sondern als eine besondere Form von Respekt und als Ausdruck friedlicher Absichten.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne ein gewisses Sprachtalent zu haben oder zu vielleicht noch zu entwickeln … zwinker
Habt einen angenehmen Tag mit positiven Momenten und einen guten Start ins Wochenende
Euer „alter Mann“
Werner Heus