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Was man trotz Covid-19 doch so alles darf

* Liebe Leserinnen, liebe Leser *

Covid-19 hat unser aller gesamtes Leben auf den Kopf gestellt, komplett umgekrempelt, stellt uns nahezu pausenlos vor neue Herausforderungen und schränkt uns ein.

Lange vor Covid-19, genau gesagt von dem Zeitpunkt als ich 2015 durch Krankheit arbeitsunfähig wurde bis 2018 als ich als völlig erwerbsunfähig eingestuft wurde, habe ich mir sehr umfangreiche Gedanken über das Leben mit all seinen Facetten gemacht.

Der generelle Umgang der Menschen untereinander und ganz speziell in der virtuellen Welt hatte dabei einen ganz erheblichen Anteil.

Die Gründe dafür waren recht einfach.

Als einzige realistische Möglichkeit, um mit meinen erheblichen körperlichen Einschränkungen wenigstens teilweise am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können und eventuell die spärliche Erwerbsunfähigkeitsrente aufzubessern, erschien es mir zu versuchen im Internet etwas auf die Beine zu stellen. 

Das habe ich auch sehr umfangreich versucht, aber dazu in einem gesonderten Video mehr.

Sehr regelmäßig evaluiere ich meine Ansichten, meine Ziele und meine neu dazu erworbenen Erfahrungen, um zu sehen, was oder ob sich überhaupt etwas verändert hat.

Es geht im Kern darum, nicht dem Gedanken zu verfallen,

jedem gerecht werden zu müssen!

Jeder Mensch auf dieser Welt hat nicht „nur“ vom Gesetz her Rechte, sondern es gibt auch ethische und moralische Grundsätze und Verhaltensregeln!

Hashtag: #AnstandunddiegutenSitten

Wenn man das alles berücksichtigt und um Einhaltung bemüht ist, sollte man gar nicht glauben, was man selbst dann doch tatsächlich noch so alles darf.

Auch, wenn wir uns in einer sehr schnelllebigen Zeit befinden,

darfst Du jederzeit einen Schritt zurück machen!

Den einen entscheidenden Schritt, um noch mal so richtig Anlauf zu nehmen und eine besonders schwierige Hürde möglicherweise doch noch nehmen zu können.

Du darfst aufhören, bevor ein Rennen zu Ende ist, denn

Du kannst, wann immer Du willst stehen bleiben und ganz einfach ehrlich zum Ausdruck bringen, dass dieses „Rennennicht Dein Rennen ist.

Durchaus darfst Du auch mal Deine Meinung ändern, denn das Leben und die Zeiten ändern sich und Du kannst bzw. musst teilweise reagieren, um nicht unter die Räder zu geraten.

Ebenso darfst Du von vorne anfangen, wenn Du meinst es ist gerade die richtige Zeit dazu.

Einfach mal sagen: „Ich kann das (so) nicht mehr!“ – Auch das darfst Du.

Du darfst zugeben, dass es Dir nicht gut geht, anstatt so zu tun als wäre alles in Ordnung.

Du darfst sagen, dass die Dinge nicht so laufen, wie Du es gerne hättest oder Du es Dir für den Idealfall vorgestellt hast, anstatt ewig eine Lüge zu leben!

Damit vermeidest Du in der Konsequenz dann hoffentlich auch, dass Du diese Lüge eines Tages anfängst wirklich zu glauben.

Was ebenfalls extrem wichtig ist:

Du darfst Dich in Deinem eigenen Tempo bewegen.

Du darfst Dir alle Zeit nehmen, die Du brauchst, um herauszufinden, was Du im Leben erreichen willst, wer Du sein willst und was Dich glücklich macht.

Gegebenenfalls darfst Du sogar mal die Regeln des Anstandes und der guten Sitten brechen, wenn es eine aktuelle Situation erfordert und „alles“ für Dich davon abhängt.

Hashtag: #GefahrimVerzug

Du darfst also durchaus auch mal dasschwarze Schafsein.

Du darfst Deinen eigenen Wert, abseits der Erwartungen der Menschen, die um Dich sind, suchen und hoffentlich auch finden.

 

Ganz sicher darfst Du über Dein Leben und Deine Entscheidungen nachdenken!

Und zwar ganz in aller Ruhe nachdenken!

Nimm Dir ganz einfach diese Zeit, anstatt Dich mit Banalitäten abzulenken, um beschäftigt zu bleiben in einer Welt, die wahrhaftig keine Rast und Ruhe mehr zu kennen scheint.

Du darfst es ganz ruhig angehen lassen.

 

Du darfst auch mal still stehen bleiben, während sich alle anderen nach vorne bewegen, beinahe schon drängeln. Es ist völlig egal, wie schnell Du nach vorne kommst.

Wenn es die falsche Richtung sein sollte, nimm Dir genug Zeit und denke intensiv darüber nach, in welchen Bahnen Dein Lebensweg verlaufen soll.

Du darfst so langsam mit Deinem Leben fortfahren, wie Du willst, und zwar so lange bis Du die richtige Richtung für Dich gefunden hast!

Du darfst auch Deinem Herzen mal eine Pause gönnen.

Niemand hat das Recht Dir zu sagen, Du musst in einer Beziehung stehen, nur weil Du schon längere Zeit Single bist.

Und Du musst erst Recht nicht in einer „schwachen“ Beziehung stecken bleiben, nur weil Du Angst hast, Dein Leben alleine von vorne zu beginnen.

Im Gegenteil darfst Du Dir alle Zeit der Welt nehmen, um den richtigen Menschen für eine richtige Beziehung zu finden! Auch wenn das eventuell bedeutet, dass alle um Dich herum bereits verheiratet oder in einer Beziehung sind, außer Dir.

Du darfst auch zu Freundschaften,Nein!“ sagen, erst Recht in der virtuellen Welt.

Genau so verhält es sich bei Beziehungen, bei denen Dir alleine schon aus logischem Menschenverstand klar ist, dass sie ganz sicher keine Zukunft haben werden.

Du darfst „langsam und mit Bedacht leben.

Ohne Dich vor Gott und der Welt rechtfertigen zu müssen, darfst Du Dir Zeit nehmen, so viel Du für Dich brauchst.

Du darfst eine Pause „von allem“ machen.

 

Ich möchte Dir von ganzem Herzen raten, aufzuhören, Dich von der Welt überzeugen zu lassen, dass Du alles überstürzen und alles „so schnell wie möglich“ erreichen musst.

Auch wenn Dritte sagen, dass Du versagt hast, das stimmt nicht, denn es geht sie nichts an!

Hör auf anderen zu erlauben, Dir das Gefühl zu geben, dass Du nicht gut oder erfolgreich genug bist, nur weil Du eine andere Meinung von Standesdenken und Erfolg hast.

Fazit:

Du darfst Dein Leben im Rahmen von Recht, Gesetz und Ordnung so gestalten wie Du es für richtig hältst, auch wenn es für alle anderen keinen Sinn ergibt – es ist DEIN Leben, DEIN selbstbestimmtes Leben!

Denk mal bitte einfach mal ganz in Ruhe darüber nach.

Wie wir alle wissen, gibt es Plus und Minus, Licht und Schatten und jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten.

Es gibt in realen Leben natürlich auch Menschen, die völlig von der Norm abweichen, jedoch in der virtuellen Welt ist die Zahl merkwürdiger Zeitgenossen ungleich höher.

Hashtag: #Anonymität #Feigheit #GroßeKlappenichtsdahinter

In einem weiteren Video gehe ich näher darauf ein.

Ich wünsche Dir von Herzen gerne die richtigen Erkenntnisse und den richtigen Weg zu finden.

Uns allen drücke ich voll doll die Daumen, dass wir bald die Impfung bekommen und damit ein wenig Ruhe in unser Leben zurückkehrt. 

Dein „alter“ Mann

Werner Heus

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