Sportliche Gedanken zur Fußball WM 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in einer Woche, genauer geschrieben am 14. Juni beginnt

die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und das Eröffnungsspiel findet zwischen dem Gastgeber

Russland und Saudi-Arabien um 17 Uhr in Moskau statt.

Im Vorfeld habe ich so das Gefühl bekommen, dass es sich um das Turnier der Mächtigen und Reichen handelt, denn so alles in allem kommt es mir mir vor wie eine Show mit der sich der Gastgeber dieser Fußball-Weltmeisterschaft 2018 im besten Licht präsentieren will. 

Aber hurra,

nun geht es bald los und Deutschland als Titelverteidiger ist natürlich haushoher Favorit. 

Das unsere Mannschaft Weltmeister wird ist in den Köpfen vieler Menschen bereits beschlossene Sache.

Ich bin und bleibe jedoch Realist, da zum einen im Fußball wirklich beinahe alles möglich ist und zum anderen entscheidet oftmals im Sport, wie auch im Leben, die Tagesform.

Das Testspiel am letzten Wochenende gegen Österreich hat ja nun etliche Defizite aufgezeigt und es gibt noch eine Menge zu tun für den Trainer- und Betreuerstab.

Mal gut, dass unsere Kanzlerin am letzten Sonntag noch ein paar entscheidende Tipps für den Aufenthalt in Russland geben konnte … grins.

Ich habe meine Gedanken in einem Gedicht zusammengefasst,

welches ich Euch heute gerne vorstellen möchte:

Nun ist bald Fußball-Weltmeisterschaft, 
unsere Jungs strotzen nur so vor Kraft! 
Ganz Deutschland wäre wohl von Sinnen, 
würden wir den Titel erneut gewinnen! 

Doch bei aller Euphorie und allem Übermut, 
sind unsere Jungs nur aus Fleisch und Blut. 
Und bitte nicht wundern über den nächsten Satz, 
die Gegner haben auch 11 Fußballer auf dem Platz!  

Erst einmal gilt es die Gruppenphase zu überstehen, 
um danach von Spiel zu Spiel weiter zu sehen. 
Sind Ehrgeiz und Können auch noch so enorm, 
oftmals entscheidet im Leben die Tagesform.

Im Trainingslager in Südtirol hat sich die deutsche Nationalelf größtenteils zurück gezogen, besonders nach der Niederlage gegen Österreich, was ich auch richtig finde, denn niemand braucht Unruhe in solch einer Phase.

Es gibt also mehr als gute Gründe für das Verhalten der DFB-Stars.

Unter den mitgereisten Anhängern ist die Abschottung der DFB-Stars ein großes Thema. Einige sind extra aus Hunderten Kilometern entfernt angereist und warteten am Samstagnachmittag vergebens auf die Nationalspieler, weil ganz einfach keine Trainingseinheit stattfand. Und am Sonntag kamen dann auch nur einzelne Profis zum Training.

Nach dem überraschenden Ausschluss von Leroy Sané, den Joachim Löw meiner Meinung nach fundiert und gut begründet hatte, bin ich gespannt, wie nun der Feinschliff mit der restlichen Mannschaft und das letzte Vorbereitungsspiel am Freitag gegen Saudi-Arabien in Leverkusen verläuft.

Ich bin mir sicher, dass unser Bundestrainer die Mannschaft bis zum Turnierbeginn auf den Punkt und zur Bestform vorbereiten wird und drücken unseren Jungs von Herzen gerne voll doll die Daumen, auf das sie wir gut in das Turnier und soweit, wie möglich, kommen.

Werner

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