Gedanken zum Tag der Einfachheit 2018

Ein ganz herzliches Hallo
liebe Leserinnen, liebe Leser!

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Ich bin ja manches Mal wirklich so richtig erstaunt, oftmals sogar schon regelrecht erschrocken über einige dieser Tage, die laut dem „Kleinen Kalender“ im Internet zu teilweise schon kuriosen Anlässen stattfinden, sodass mir manchmal die Worte ganz fehlen oder ich kaum welche finden kann.

Am heutigen Donnerstag, dem 12. Juli ist weltweit

Tag der Einfachheit 2018
Da stellt sich mir als Erstes die Frage:
Gibt es wirklich noch „einfache“ Dinge?
Das Wort „Einfachheit“ bedeutet ja unter logischem Gesichtspunkt betrachtet, dass es Vorgänge bzw. Dinge aus dem täglichen Leben geben muss, die ganz einfach zu handhaben sind, weil sie nicht etlichen Gesetzen, Verordnungen oder anderen Regeln unterliegen, und, wenn mit wenigen Mitteln möglichst viel erreicht werden kann.
Aktuellstes Beispiel, was mir spontan so einfällt wäre:
Deutschland ist „einfach“ mal so bei der Fußball WM raus geflogen!
Andererseits mache ich mir Gedanken, ob „Einfachheit“ nicht schon etwas Erschreckendes an sich hat, z.B.: der Radiosender Eins Live hat wohl, wenn ich es richtig verstanden habe, einem seiner Reporter, einen Daniel Danger (vermutlich ein Künstlername!), beauftragt einen „Malle-Song“ zu schreiben und auch vor Ort zu präsentieren.
Das ist auch geschehen und als ich das Ergebnis, was ich hier nicht propagieren möchte, gehört habe, wurde mir schlagartig bewusst, was „Einfachheit“ bedeuten kann und einerseits musste ich schmunzeln, aber genau genommen ist es schon beängstigend, das ein Text wie:
„Hey, Du kleine Maus, Du hast voll den schönen Charakter. Ausziehen! Hey, HDL, und der Rest ist scheißegal. Olé, olé, oleho, ey, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier…!“
die Massen von den Sitzen reißt.
Der „König von Malle“: Jürgen Drews, der wohl nicht mehr in einem Bett im Kornfeld schläft, hat es dann in einem Interview auf den Punkt gebracht, was „Einfachheit“ in dem Zusammenhang bedeutet, nämlich der Text spielt ebenso wenig eine Rolle für den Erfolg eines Malle-Songs, wie das Aussehen des Interpreten.
Vielleicht bin ich ja einfach zu konservativ, zu streng oder zu altmodisch?
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Nun ja,
wie dem auch sein:
das Bedürfnis nach Einfachheit beschäftigte bereits im 14. Jahrhundert Leonardo da Vinci. Und dieses Bedürfnis ist heute immer noch brandaktuell, denn es gilt mehr Einfachheit in das Leben und in die Welt zu bringen. Dazu braucht es Innovation, Inspiration und Kreativität.
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Ich wünsche Euch von Herzen gerne
einen wundervollen Tag, der
einfach Freude bringt.
Werner
 

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