Kategorie: Events

Was macht man bloß am Weltbummeltag 2019?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Mittwoch, dem 19. Juni 2019, ist:

Weltbummeltag 2019
Der Weltbummeltag wurde – wie könnte es denn auch anders sein? – von dem US-Amerikaner W.T. Rabe im Jahr 1979 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich weltweit am 19. Juni statt.
Mit diesem Aktionstag wollte besagter Herr Rabe ein Zeichen gegen den in den 1970er Jahren aufgekommenen Jogging-Trend setzen.
Der Weltbummeltag macht die Vorzüge des entspannten Schlenderns und der ruhigen Bewegungen zum immer wiederkehrenden Leitmotiv des Aktionstages.
In unserer Welt der Schnelllebigkeit zwischen Termin-, Freizeit-, und Familienstress sind Momente der Entschleunigung nicht nur wichtig, sondern auch sehr wertvoll. Der heutige Tag lädt genau dazu ein. Es gilt, die Dinge bewusst langsam angehen zu lassen. Da darf der Kaffee am Morgen gerne ein bisschen länger auf sich warten, die Sonne ausgiebig genossen und die eigentlich wohl bekannte Umgebung mit neuem Blick erkundet werden.
In den letzten Jahren ist Entschleunigung immer mehr in das Bewusstsein der Menschen eingedrungen.
Wir dürfen im eigenen Interesse definitiv mit dem Raubbau an Körper, Geist und Seele nicht so weitermachen, wie bisher! Es läuft eindeutig darauf hinaus sonst größeren Schaden zu nehmen!
Wer gemächlich schlendert, kann zwischendurch mal in den hoffentlich nun strahlend blauen Himmel hinaufschauen. Oder mal unterwegs anhalten, um an einer Blume oder Pflanze zu schnuppern. Oder all die wundervollen Dinge, welche die Natur uns in ihrer Vielfalt bietet, bewusst wahrnehmen, sie bewundern oder gar etwas Neues entdecken.
Alles in allem sollte man, sofern möglich den heutigen nutzen, um einfach mal entspannt durch den Tag zu kommen, müßig zu sein und zu entschleunigen, denn das tut ganz sicher allen Sinnen gut.
In unserer hektischen, schnelllebigen Welt sind ein paar ruhige Bewegungsabläufe nicht nur angebracht, sondern man sollte wirklich ganz einfach bestimmte Dinge ruhig angehen lassen.
Iin diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen ruhigen Tag heute und viel Freude beim Schlendern, Bummeln und Entdecken, spätestens am Wochenende
Werner

Bräuche und Traditionen zu Pfingsten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

neben den Pfingstrosen und der Taube gibt es noch eine ganze Fülle von Traditionen, Bräuchen und Symbolen rund um das Pfingstfest.

Am Pfingstsonntag hält sich in einigen
Orten – vor allem im Alpenraum – der
Brauch , das Vieh das erste Mal auf die
Weide zu treiben und in einer Prozession
durch den Ort zu führen.

Das kräftigste Tier der Herde wird
mit Blumen , Stroh und Bändern
geschmückt und darf als
Pfingstochse
die Herde anführen.

Denkbar ist aber auch, dass der Ursprung dieses Treibens auf Uraltbräuche germanischer Vorfahren zurückzuführen ist, die zur Pfingstzeit den Sommer mit einem Tieropfer begrüßen wollten.

Das könnte durchaus so gewesen sein, ist aber nun doch nun bereits etwas zu lange her, um es noch konkret recherchieren und schlüssig beweisen zu können.

Von der Logik her gut möglich ist aber auch, dass der Begriff Pfingstochse ursprünglich mit den Metzgern zusammenhängt. Die Metzger so heißt es in einigen Überlieferungen bis weit in das 19. Jahrhundert hinein, sollen einen mit den oben genannten Utensilien drapierten Ochsen zuerst durchs Dorf getrieben, dann geschlachtet und letztendlich zur Schlachteplatte verarbeitet haben.

Vor allem unter jungen Männern, die in der Landwirtschaft tätig waren, war diese Tradition sehr lange verbreitet. Von dem Brauch, an Pfingsten einen Ochsen besonders zu schmücken, leitet sich auch die spöttische Bemerkung ab, jemand sei „geschmückt wie ein Pfingstochse“ – also übertrieben fein angezogen und herausgeputzt.

Was allerdings bis in die heutige Zeit Bestand hat, ist, dass der Begriff „Pfingstochse“ heute im Wesentlichen auf Menschen angewendet wird, die sich zum Beispiel bei einem bestimmten Anlass nicht entsprechend, sondern auffallend anders kleiden, Neudeutsch: „overdressed“ haben, also wie ein „Pfingstochse“ herausgeputzt haben.

In Bayern und ebenso in Österreich
wird auch derjenige Mensch so bezeichnet ,
der am Pfingstsonntag am längsten schläft.

Der zweibeinige Pfingstochse wird dann
sogar manchmal auf einer Schubkarre durch
den Ort gefahren und ein ganz klein wenig belächelt.

ext. Bild

Ich denke, dass der eine oder andere von Euch bereits einmal einem Pfingstochsen begegnet ist und sich vielleicht auch ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte.

Für den heutigen Pfingst-Sonntag wünsche ich Euch von Herzen gerne ganz viel herrlichen Sonnenschein und maximale Erholung

Werner