Kategorie: Events

Schneeballschlacht – was war das doch gleich?

Liebe Leserinnen, liebe Leser

was gab es für die älteren Generationen Tolleres in unserem Erinnerungsschatz über den Winter als so eine richtig schöne Schneeballschlacht?

Bei der Planung einer Schneeballschlacht kann man darüber nachdenken auch mal eine außergewöhnliche Variante auszuprobieren.

Man kann ja den Schnee zum Beispiel auch dazu nutzen, verschiedene Objekte zu bauen. Ein Schutzwall wäre eine gute Möglichkeit.

 

Was sollten die Teilnehmer beachten?

Aus den Teilnehmern der Schneeballschlacht werden zunächst zwei Teams gebildet und es wird eine Zeitspanne zur Vorbereitung vorgegeben. Während dieser Zeit haben beide Teams die Möglichkeit, ihren Schutzwall so stabil, wie möglich zu bauen und natürlich auch eine beliebige Anzahl von Schneebällen vorzubereiten.

Ist die Vorbereitungszeit beendet, kann die Schneeballschlacht beginnen.

Die Ziele können dabei verschieden sein und sich zum Beispiel um den Körperkontakt der eigenen Schneebälle mit den Spielern vom gegnerischen Team drehen, aber auch darum, den Schutzwall vom gegnerischen Team zu zerstören.

Es können natürlich noch weitere Regeln aufgestellt werden, wie zum Beispiel, dass keine Schneebälle vorbereitet werden dürfen oder eben nur die in der Vorbereitungszeit gefertigten Schneebälle genutzt werden dürfen!

Und die Schneeballschlacht endet dann, wenn die Schneebälle beider Teams verbraucht sind.

Der Phantasie sind hierbei überhaupt keinerlei Grenzen gesetzt! Die oben beschriebenen Varianten werden, wie jede andere auch in jedem Fall viel Spaß und Lebensfreude bringen.

Wer jedoch Wert darauf legt, möglichst ohne Regeln Spaß im Schnee zu haben, kann eine Schneeballschlacht machen, bei welcher es beispielsweise darauf ankommt, den Gegner mit Schneebällen so oft, wie möglich, zu treffen.

Müssen unbedingt Regeln festgelegt werden?

Es können natürlich auch zum Beispiel Regeln aufgestellt werden, die festlegen, dass die Schneebälle nicht aus weiter Entfernung geworfen werden dürfen, sondern nur aus nächster Nähe oder natürlich auch umgekehrt.

 

Alles in Allem ist es nicht relevant, welche oder ob überhaupt Regeln angewendt werden, denn diese müssen immer auf die Interessen der jeweiligen Teilnehmer abgestimmt sein.

Spaß und Freude sollte bei allen Gedanken um das Drumherum aber absolut im Vordergrund stehen.

 

Erfahrungsgemäß bringt eine Schneeballschlacht immer viel Spaß und ist zudem auch noch ein sehr gesundes Vergnügen für Jung und Alt, unabhängig davon auf welche Art und Weise – mit oder ohne Regeln – sie auch immer stattfindet.

Es gibt da unter dem Strich nur ein – und zwar sehr großes – Problem!

Ich habe 2020 bisher, wie im Vorjahr leider auch, keine einzige Schneeflocke weit und breit gesehen. Hashtag: #Klimawandel … so eine Sch….e, sorry, aber ist doch wahr!

Falls sich in der nächsten Zeitvöllig unerwartet – die Gelegenheit für eine Schneeballschlacht ergeben sollte, dann wünsche ich ganz viel Freude und Spaß dabei.

Uns allen wünsche ich von Herzen gerne nach diesem grandiosen Rosenmontag eine erträgliche Restwoche mit vielen positiven Elementen

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Am Rosenmontag heisst es Alaaf und Helau

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jetzt sind die aktiven „tollen“ Tage der fünften Jahreszeit voll im Gange, die mir als geborener Kölner natürlich bestens vertraut sind.

Die ungezwungene Fröhlichkeit auf den Straßen, die ich seit 1979 fern der Heimat immer vermisse! Denn Karneval im Fernsehen zu schauen, ist zwar „schön und gut“, aber live mit dabei sein, ist es etwas völlig anderes.

Leider ist es mir schon viele Jahre nicht mehr vergönnt gewesen zum Karneval in der Heimat sein zu können. Seit vier Jahren ist es durch Krankheit für alle Zeiten unmöglich.

Warum wird eigentlich Karneval gefeiert?

ext. BildWenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend
durch die Straßen ziehen, weiß jeder:

Es ist Rosenmontag.

Für die Menschen, die feiern, ist die „fünfte Jahreszeitdie mit Abstand größte Party der Welt.

Aber wohl für die Polizei und die Rettungsdienste leider der härteste Job des Jahres.

 

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

Die tollen Tage wurden, wie jedes Jahr mit der Weiberfastnacht am Donnerstag eingeläutet und enden dann morgen, am Fastnachtsdienstag. Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der Karnevalshochburgen wohnt, kann im Fernsehen auf vielen Programmen Funkenmariechen durch die Gegend springen sehen und wie Büttenredner das bunte, meist kostümierte Publikum erheitern.

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit nochmal so richtig zu genießen.

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

ext. Bild

Karneval
Fleisch, leb wohl

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Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht, wie auch immer die fünfte Jahreszeit in den unterschiedlichen Regionen genannt wird, bezieht sich
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit,
die am Aschermittwoch beginnt und
in der Nacht auf Ostern endet.

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,
wie er 40 Tage lang fastend und betend
in der Wüste verbrachte.
Traditionell verzichten gläubige Christen
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

ext. BildWährend sich die verkleideten Spaßvögel, liebevoll „Jecke“ genannt in Köln „Alaaf!‘ zurufen,

ist in Mainz und vielen anderen Städten der Ausdruck
Helau!“ verbreitet.

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“,
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und
soll darauf hindeuten, dass es sich bei
den Mainzer Jecken um ganz besonders
aufgeweckte Leute handelt.

Also sind die Jecken gar nicht so „jeck“, wie vielleicht der eine oder andere Mensch voller Unverständnis für diese wundervolle Traditionen denkt.

Ich drücken den Jecken, den Narren und Narrelesen von Herzen gerne die Daumen. Es schaut ja leider so aus, als ob in diesem Jahr das Wetter nicht wirklich mitspielt!

Allen wünsche ich einen schönen, sowie lustigen Rest der fünften Jahreszeit und einen perfekten Start in die letzte Woche im Februar

Euer „alter Mann“

Werner Heus