Kategorie: Positives Denken

Gedanken zum Internationaler Tag der Familie 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

für jeden Otto-Normal-Bürger ist eine gut funktionierende Familie, der friedliche Umgang untereinander die Grundlage für das menschliche Leben. Alles basiert auf gegenseitiger Achtung und Respekt.

Das so etwas kontinuierlich ohne Probleme funktioniert, wäre so etwas, wie das achte Weltwunder.

Probleme gibt es immer mal, aber dann entscheidet, wie man damit umgeht, ob man sie an sich heran lässt, in sich hinein frisst bis man irgendwann platzt oder ob man sie angeht und für eine Lösung sorgt, mit der alle Familienmitglieder auf Dauer leben können, das nennt man dann einen gesunden Kompromiss.  

Menschlich und sozial besonders starke Menschen kristallisieren sich in einem Familienverbund heraus und werden so etwas, wie ein Familienoberhaupt.

Dieses Familienoberhaupt ist der Leitwolf unter den Geschwistern, eine Art Respektperson gegenüber den Kindern und Enkeln, ist ebenso Richter, wie auch ein Schlichter.

 

Vor 50 Jahren war innerhalb der Familie (Vater, Mutter, Kind) „automatisch“ der Mann das Familienüberhaupt. Das hat sich Gott sei dank gewandelt, was ich persönlich als einen sehr positiven Effekt der Emanzipation empfinde, denn das Land „braucht“ nicht nur starke Frauen, sondern es hat sie und es gab sie sicher zu allen Zeiten.

 

Das Familienoberhaupt im Familienverbund hält, wenn es wirklich stark und akzeptiert ist, alle Zeit die Fäden zusammen!

Was aber passiert, wenn dieses Familienoberhaupt plötzlich aus dem Leben gerissen wird und weg fällt?

Im besten Fall gibt es einen Stellvertreter, der nachrückt, im schlechtesten Fall viele Probleme.

Was aber ist, wenn es in einem sehr großen Familienverbund eine Person gibt, die über Jahre dafür sorgt, dass der Familienverbund zerstritten ist, indem einer gegen den anderen durch Lügen und Intrigen ausgespielt wird?

Diese Person hat unglaublich viel Tagesfreizeit, keinerlei soziale Kontakte, aber die Möglichkeit einen Großteil des Familienverbundes vom Fenster und vom Balkon aus zu beobachten!

Sobald sich etwas regt, geht es sofort ans Telefon und dann werden irgendwelche Hirngespinste verbreitet, die für Unruhe sorgen. Zu der Hälfte der eigenen Kinder besteht seit Jahren kein Kontakt und die andere Hälfte kommt nur noch, weil es pausenlos finanzielle Unterstützung gibt.

Das Leben dieser Person findet zu 99% im Internet statt. Da ist es einfach Gleichgesinnte zu finden, sich gegenseitig Märchen zu erzählen und virtuellen Gefolgsleuten phantastische Komödien vorzuspielen, die wundervoll auf die Tränendrüsen drücken.

Tja, und mit viel Glück finden solche Menschen dann im Internet auch noch ein neues Familienoberhaupt.

Mir persönlich schaudert bei dem Gedanken an ein virtuelles Familienoberhaupt!

Wer nun denkt, so etwas kann es doch nicht geben!, dem muss ich leider sagen, dass ich es miterlebt habe.

Kein Mensch kann es sich vorstellen, welche Demütigung es ist, wenn man in einen großen Familienverbund neu dazu kommt, versucht mit allen gut auszukommen, versucht alle an einen Tisch zu bekommen, von jedem nur hört, dass es sowieso nichts wird, jeder Versuch im Keim erstickt wird und man letzten Endes nicht nur ausgestoßen wird, sondern nachhaltig privat und virtuell verleumdet wird bis hin zu Rufmord.

 

Gott sei dank bin ich selbst Mitglied einer intakten Familie, in der es kein Familienoberhaupt im klassischen Sinne braucht, was auf gute Erziehung zurück zu führen ist, aber ich werde gerne bei allen Problemen, egal welcher Art, zu Rate gezogen, was mich sehr stolz macht.

Grundsätzlich finde ich diesen Tag heute überflüssig, denn man hat JEDEN Tag die Möglichkeit die Familie zu stärken!

 

Ich wünsche Euch allen von Herzen gerne einen starken Familienverbund, guten Zusammenhalt, viele harmonische Zeiten und möglichst wenig Stress.

In diesem Sinne toi, toi, toi

Werner

Der Mai wird nun bald wieder um sich schlagen

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Mai wird nun bald gekommendie Bäume schlagen aus!,

so besagt es ein altes Sprichwort.

Und bei näherer Betrachtung ist tatsächlich etwas dran an diesem Sprichwort.

In meiner Heimat, dem Rheinland, ist es Brauch, dass sich Jungen und Männer aufmachen, um ihren Freundinnen grüne Zweige oder kleine Bäume als untrüglichen Liebesbeweis vor die Tür zu stellen.
Das sind meist mit bunten Bändern geschmückte Birken .
Birken sind die ersten Bäume, die nach dem Winter Blätter bekommen,
daher gelten sie auch als Symbol für den Frühling.
Und weil Birken in früherer Zeit „Maien“ hießen, wird dieser Liebesbeweis auch „Liebesmaien“ genannt und es entstand daraus dann letztendlich das Wort: Maibaum.
In Süddeutschland, ganz besonders traditionell orientiert sind die Bayern,
werden in vielen Ortschaften Maibäume aufgestellt:
riesige Fichten oder Tannen, die mit vereinter Kraft mitten auf dem Dorfplatz aufgerichtet werden,
wobei häufig sogar die Hilfe eines Krans benötigt wird.
Aber eigentlich sehen Maibäume heutzutage gar nicht mehr aus wie richtige Bäume, denn die unteren Äste werden abgesägt und lediglich die obere Baumspitze bleibt stehen.
Der Stamm wird abgeschält und mit bunten Bändern umwickelt.
Der Maibaum wird in der Nacht zum 1. Mai strengstens bewacht, denn überall lauern „Diebe“, die den Maibaum vom Dorfplatz stibitzen und ihn in ihrer eigenen Ortschaft aufstellen wollen.
Hat der Maibaum diese Nacht überstanden, kann es am nächsten Tag dann endlich so richtig losgehen:
Tanz und ausgelassenes Feiern ist dann Trumpf.
Als ziemlich regelmäßiger Hörer des Radiosenders „Antenne Bayern“ verfolge ich die Geschichten rund um die Maibaum Tradition seit vielen Jahren und im Jahr 2017 war es ganz besonders spannend:
in einer Nacht- und Nebelaktion hat Antenne Bayern den Maibaum der Ortschaft: Zwiesel geklaut.
Einen Tag später wurde dann von ganz pfiffigen Burschen der Ortschaften: Randelsried und Asbach
(Landkreis Dachau) der Zwieseler Maibaum Antenne Bayern wieder abgeluchst.
Die Randelsrieder und Asbacher hatten durch cleveres Verhandeln nun als Auslöse für den Baum die Zusage von Antenne Bayern, dass sie mit einem Bus abgeholt und zur Zwieseler Maifeier gebracht werden und als „Marschverpflegung“ bekamen sie 100 Liter Bier!
Antenne Bayern seinerseits hatte nach Rückerhalt des Baumes der Ortschaft Zwiesel am Montag morgen folgende Auslöseforderungen gestellt, die es bis Freitag morgen, 07:00 Uhr zu erfüllen galt, um den Zwieseler Maibaum, ein 30 Meter langes Prachtexemplar, wieder zurückzubekommen:
Zwiesel muss zum ersten Mal „MAI-Nachten“! feiern und zwar mit Bayerns erstem Christkindlmarkt des Jahres: dem Original Zwieseler Christkindlmarkt.
Bis Freitag um 7 Uhr morgens hatten die Zwieseler Zeit, ihren eigentlichen Weihnachtsmarkt naturgetreu aufzubauen und wenn das klappt, gibt es den Maibaum zurück.
Und obendrauf – die große Antenne Bayern Tanz in den Mai Party.
Hier die Regeln, die Antenne Bayern festgelegt hat, im Detail:

 

Regel 1: Jeder Marktstand muss weihnachtlich betrieben werden.

Regel 2: An jedem Marktstand muss es weihnachtliche Verpflegung geben, sowie Weihnachtsdekoration und Geschenke (weihnachtlich Kulinarisches, Kunsthandwerk und Selbstgemachtes für die Vorweihnachtszeit).

Regel 3: Auf dem Platz gibt es einen geschmückten Christbaum.

Regel 4: Der Bürgemeister muss den Markt am Freitag um 7 Uhr offiziell eröffnen.

Regel 5: Zur Eröffnung muss ein Chor Weihnachtslieder singen.

Ich hatte das Ganze live im Radio verfolgt und mich herrlich amüsiert, fand die Idee der Auslöse königlich und war mir sicher, dass alles so eintreten würde, wie gefordert und so geschah es dann auch.

Wer von Euch aus Eurer Region die Tradition rund um den Maibaum kennt, wird sicher viel Interessantes zu sehen bekommen und wer es nicht kennt, kann im Internet etliche Berichte und Bilder finden.

Viel Spaß wünscht Euch

Werner

%d Bloggern gefällt das: