Kategorie: Gefahr erkennen

Welttag gegen Zensur im Internet 2020

Liebe Leserinnen,liebe Leser,

heute, am Donnerstag dem 12. März, ist:

Welttag gegen Zensur im Internet 2020

 

Zensur

bedeutet:

das Überprüfen auf unerlaubte Inhalte

 

 

Zensur im Internet:

Als Zensur im Internet werden verschiedene Verfahren von Staaten oder nichtstaatlichen Gruppen bezeichnet, deren Ziel es ist, die Publikation von bestimmten Inhalten über das Internet zu kontrollieren, zu unterdrücken oder im eigenen Sinn zu steuern.

Vor allem Nachrichten und Meinungsäußerungen sind davon betroffen, in einigen Staaten auch Webseiten mit erotischem oder religiösem Inhalt. Die Zensur im Internet unterscheidet sich damit nicht grundsätzlich von der Zensur anderer Massenmedien. (Quelle: Wikipedia)

Ansatzpunkte für Gedanken zu diesem Thema sind die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung, welche natürlich am Ärgsten von der Zensur betroffen sind, jedoch wer will als „Otto-Normal-Bürger“ über etwas richten, wo evtl. ein Gesetz sich mit dem anderen „beißt„?

Einzige Ausnahme sind die ehrenamtlichen angeblichen „Beschützer“ in einer ganz bestimmten Community im Netz, die sich anmaßen handelsübliche T-Shirts als „rechtsradikal“ einstufen zu dürfen und dafür User, die nachweislich seit vielen Jahren für alte Werte, den Anstand und die guten Sitten stehen, auf Wunsch anderer zu sanktionieren!

Ich möchte mal meine persönlichen Gedanken zu den einzelnen Motiven zum Besten geben:

Wer hat ein Interesse etwas zu unterdrücken?

Da laufen seit Jahren Diskussionen über bestimmte Staatsformen und allen voran steht das größte Land der Erde und ein sehr beliebtes Urlaubsland, welches im letzten Jahr in den Fokus gerückt ist.

Im Internet sind es Menschen, die in irgendeiner Form „Dreck am Stecken“ haben, unterlautere Geschäfte betreiben und massiv gegen Nutzungsbedingungen und geltendes Recht verstoßen.

Wer hat ein Interesse zu kontrollieren?

Ich denke, das hat so ziemlich jedes Land, denn ohne jeden Zweifel birgt das Internet so seine Gefahren (nach etlichen Rufmord- und Hetzkampagnen gegen mich, weiß ich wovon ich schreibe), aber andererseits ist es eine hervorragende Informationsquelle, auch was die Prävention von Straftaten betrifft, denn mal ganz einfach gefragt:

Was nützt ein grundsätzliches Verbot im Internet zu Themen wie:

Pornografie oder Radikalismus, wenn in der realen Welt kranke Menschen Frauen im Wald vergewaltigen, Kinder entführen oder Terror-Anschläge vorbereiten?

Da macht das Einführen von Überwachungsorganen im Internet doch wesentlich mehr Sinn, oder?

Ich bin absolut dafür, denn ich bin eh transparent und habe im krassen Gegensatz zu Cyber Mobbern, die feige aus dem Schutz der Anonymität per Fake und Verschlüsselungssoftware grosse Sprüche machen, nichts zu verbergen!

Wer hat ein gesteigertes Interesse etwas

im eigenen Sinn zu steuern?

Grundsätzlich denke ich, jeder Mensch, alle voran diejenigen, die das Internet gewerbsmäßig oder zur Verbreitung von Schindluder“ nutzen! Somit letztendlich auch die sogenannten sozialen Medien, sprich soziale Netzwerke, die natürlich über das Decken der Kosten für das Betreiben hinaus, profitorientiert sind, wie beispielsweise Börsendotierungen eindeutig belegen.

So richtig interessant wird es aber in diesen Netzwerken dann, wenn der Nutzen bzw. der Sinn überhaupt nicht mehr erkennbar ist, obwohl die Versprechungen sich bezüglich der Pflege von virtuellen Freundschaften, etc. bla bla höchst erfreulich lesen lassen, aber die Abwanderung von Mitgliedern im siebenstelligen Bereich liegt!

User, die sich im Schutz bestimmter, wie Kaugummi dehnbarer Bestimmungen unterstützt von Laien, die Gesetze ohne jegliches Rechtsverständnis so auslegen, wie genau diese User es ihnen Kraft einer Mischung aus Dreistigkeit und souveräner Arroganz vorgeben!

Es ist schon mehr als traurig, dass sich ehrbare Bürger beleidigen, verhöhnen und verspotten lassen müssen OHNE sich auch nur in irgendeiner Form netzwerkintern dagegen wehren zu können! Es werden sogar Hilfegesuche als Hetze ausgelegt … unglaublich diese Dreistigkeit!

Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist auch wieder nur bestimmten Usern vorbehalten, sodass einzig der Gang zur zivilen Gerichtsbarkeit bleibt, um eventuell Gerechtigkeit erfahren zu dürfen! Und die ist natürlich heillos überlastet!

Da bleibt die Hoffnung, dass die Strafen den unnötigen Kosten für den Staat gerecht werden.

Netzwerke, die von Toleranz schreiben, siejedoch nur ausgewählten Mitgliedern – über Faktor: Vitamin B – zubilligen, sind in meinen Augen nicht nur nutz-, sondern vor allem völlig wertlos.

 

Nicht einmal auf meinem Server, wo es bis vor einiger Zeit noch reichte, IP-Adressen zu sperren, bin ich durch Hacker, Schadsoftware, Viren, Trojaner und böse Menschen ohne jegliche Skrupel wieder nicht mehr sicher und habe ständig weitere Kosten für zusätzliche Absicherung und Schutzmaßnahmen.

 

In den Schubladen einiger – ich nenne sie mal – Unternehmen liegen Konzepte für eine komplette Sperrungs-Infrastruktur bereit! Sobald diese etabliert sind, wird es nicht lange dauern, bis tausende von Webseiten gesperrt werden! Sei es aus politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Gründen, wobei jedoch die internationale Konnektivität nachhaltig gefährdet werden würde! Dadurch ergäbe sich dann eine Angelegenheit, deren sorgfältige Abwägung aller Vor– und Nachteile  mir recht schwierig erscheint!

Na mal sehen, wie sich das so entwickelt!?

Ich bin sowas von gespannt, denn laut der „klugen Sprüche“ der Beschützer in ganz bestimmtenen Netzwerken ziehen sich Menschen ja nur DIE Schuhe an, die Ihnen passen!

Zensur hat eben viele Gesichter, weil manche Menschen niemals um lapidare Ausreden verlegen sein werden, wenn sie mit ihrem „Latein“ am Ende sind!

Euer „alter Mann“

Werner Heus

Appell zum Tag des Artenschutzes 2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Dienstag, dem 3. März, ist der:

Tag des Artenschutzes 2020

Weltweit sind aktuell rund 5.600 wild lebende Tierarten und 30.000 Pflanzenarten vom Aussterben bedroht.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES

(Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora)

aus dem Jahr 1973 ist der Auslöser für diesen Tag des Artenschutzes gewesen, dem Deutschland 1976 beigetreten ist.

Wie vielfältig unsere Wälder sind, beweisen 1.215 Pflanzenarten, darunter alleine schon 76 Baumarten. Und unter den 6.700 Tierarten befinden sich aktuell auch wieder Tiere, die hierzulande oft schon seit Jahrhunderten ausgerottet waren.

Der Wald beherbergt wieder etwa 5.000 Wildkatzen und über den Baumwipfeln kreisen auch wieder einige Schwarzstörche.

Der Aktionstag weist mit verschiedenen Veranstaltungen auf die Schutzbedürftigkeit bedrohter wildlebender Tiere und Pflanzen hin, deren Fortbestand durch das CITES-Abkommen gewährleistet werden soll.

Der Artenschutz umfasst neben dem Schutz bestimmter, aufgrund ihrer Gefährdung als schützenswert erachteter, wild lebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt durch den Menschen, als auch die Pflege.

Dadurch unterscheidet sich der Artenschutz vom Tierschutz, bei dem Menschen das individuelle Tier um seiner selbst willen schützen wollen.

In Deutschland ist jede dritte Tier– und Pflanzenart in ihrem Bestand bedroht, bei den Wirbeltieren sind es gar zwei von drei Arten!

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert eine DreiPunkteStrategie für den Artenschutz!

Konsequente Anwendung der bestehenden Gesetze und besserer Artenschutz in Deutschland anstatt weiterer Vernichtung von Lebensräumen durch konträre Infrastrukturmaßnahmen und eine Intensivlandwirtschaft 

Ebenso konsequente Unterstützung einer ambitionierten EU-Biodiversitätsstrategie, die mehr Naturschutzgelder bereithält, Naturschutzrecht tatsächlich und konsequent umsetzt, sowie Natur– und Klimaschutz in Einklang bringt 

und ambitionierte internationale Ziele zum Artenschutz, welche dem Klimawandel, dem völlig ungezügelten Rohstoffverbrauch, industrieller Landwirtschaft und Lebensraumzerstörung weltweit entgegentreten

Was macht unsere Regierung?

Drei Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Umwelt, Nauturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) daher für Projekte in Afrika und Asien, um dieser Entwicklung entgegenzutreten.

Diese Mittel wurden erstmals im Jahr 2015 bewilligt, um den Schutz Afrikanischer Elefanten und Nashörner zu verbessern. Damit werden auch Ziele des Koalitionsvertrags erfüllt, sich verstärkt für den Schutz der Wildtiere einzusetzen, um sie für die Menschen vor Ort und zukünftige Generationen zu erhalten.

Davon werden 2,5 Millionen Euro in Partnerschaft mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Umsetzungspartner investiert und 500.000 Euro wurden dem afrikanischen Fonds zum Schutz des Afrikanischen Elefanten zur Verfügung gestellt.

Der deutsche Zoll überwacht zum Schutz von Fauna und Flora die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im internationalen Warenverkehr.

Artengeschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die verbotswidrig bzw. ohne die erforderlichen Dokumente ein- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Hierbei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen verbracht werden.

Persönlich sehe ich gerade in der Rückkehr einiger in unserem Land ausgestorbener Wildtierarten wie Biber, Fischotter und auch dem Wolf eine große Chance für den Naturschutz und die Biodiversität!

Das sind doch Steilvorlagen für die Politik, die nun nur noch klug reagieren muss. Dafür appelliere ich an dieser Stelle in aller Form.

Euer „alter Mann“

Werner Heus