Schlagwort: Karneval

Weiberfastnacht bedeutet Tradition leben

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

juchhu, denn heute, am 8. Februar ist:

Weiberfastnacht 2018

Mit viel Sonnenschein sowie hier und da etwas Schnee geht es auf den Straßenkarneval zu. Das knackig kalte Wetter der vergangenen Tage mit Sonne und blauem Himmel setzt sich auch am heutigen Donnerstag fort, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch prognostizierte. Vor allem im Norden, Westen und der Mitte werde es erneut für längere Zeit sonnig. Den echten Jecken, ist das Wetter egal, denn es geht darum Tradition zu pflegen!

Et darf jebütz werde op düvel kumm erus

(zu Hochdeutsch: Es darf „auf Teufel komm raus geküsst werden)

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Tausende Frauen stürmen bundesweit die Rathäuser, um die traditionell äußerst begehrte Krawatte des Bürgermeisters abzuschneiden.

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Auch in den Büros, den öffentlichen Verkehrsmitteln und selbst auf der Straße müssen viele Männer von ihren geliebten Krawatten Abschied nehmen.

Doch warum feiern die Frauen überhaupt Weiberfastnacht?

Anfang des 19. Jahrhunderts war der Karneval eine rein dem männlichen Geschlecht vorbehaltene Veranstaltung, warum auch immer?

Im Jahr 1824 wollten Wäscherinnen aus Bonn-Beuel die Teilnahme der Damenwlt am Karneval mit einer kleinen taktischen List erzwingen.

Dazu beschlossen sie, am Donnerstag vor dem Karneval die Arbeit ml ganz einfach ruhen zu lassen, und gründeten das „Alte Damenkomitee von 1824 e.V“.

Die Krawatten sollten sysmbolisch die männliche Macht darstellen und wurden einzig aus diesem Grunde, getreu dem Motto: „Frau weiß sich eben zu helfen!“ abgeschnitten.

Der Sturm auf das Rathaus ist in Bonn-Beuel, im Gegensatz zu anderen Städten, auch heutzutage noch der Hauptgrund zum Karneval feiern.

Für mich war es als junger Mann immer ein „Heiden-Spaß“ den Großvater um ein paar ausrangierte Krawatten zu bitten und mich dem Ritual zu stellen, ganz einfach zu einem, weil ich für jeden Spaß zu haben bin und zum anderen, weil ich Traditionen mag und speziell mit dieser aufgewachsen bin.

Also, liebe Damenwelt, wünsche ich Euch von Herzen gerne neben ganz viel Freude und Ausgelassenheit (denn wo gibt es die heutzutage noch?) ebenso viel Erfolg beim Trophäen sammeln (ähm…Krawatten abschneiden und sammeln) und sende einen ganz lieben Gruß zum Weiberfastnacht

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Allen anderen wünsche ich ebenfalls von Herzen gerne einen wundervollen Tag gespickt mit vielen kleinen Nettigkeiten, welcher Art auch immer

Werner

Von Herzen gerne über den Karneval berichtet

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jetzt kommen die aktiven „tollen“ Tage der fünften Jahreszeit, die mir als geborener Kölner natürlich vertraut sind und die ich seit 1979 fern der Heimat immer vermisse, denn Karneval im Fernsehen zu schauen, ist zwar „schön und gut“, aber live mit dabei sein, ist es etwas völlig anderes. Leider ist es mir schon viele Jahre nicht mehr vergönnt gewesen zum Karneval zuhause sein zu können.

Warum wird eigentlich Karneval gefeiert?

Wenn in Köln, Mainz und Düsseldorf Millionen von Narren singend und lachend
durch die Straßen ziehen, weiß jeder:

Es ist Rosenmontag.

Für die Menschen, die feiern ist die „fünfte Jahreszeit“ die mit Abstand größte Party der Welt und für die Polizei und die Rettungsdienste wohl der härteste Job des Jahres.

Was hat es mit diesem Brauch auf sich?

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Die tollen Tage werden jedes Jahr mit der Weiberfastnacht am Donnerstag eingeläutet und enden dann am Fastnachtsdienstag. Sie sind kaum zu verpassen, denn selbst wer nicht in einer der Karnevalshochburgen wohnt, sieht im Fernsehen auf allen Programmen Funkenmariechen durch die Gegend springen und Büttenredner das bunte, meist kostümierte Publikum erheitern.

Ursprünglich wurde Karneval gefeiert, um die letzten Tage vor der Fastenzeit nochmal so richtig zu genießen.

Der Fastnachtssonntag ist immer der siebte Sonntag vor Ostern.

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Karneval –
Fleisch, leb wohl

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Die Bedeutung von Karneval, Fasching und Fastnacht, wie auch immer die fünfte Jahreszeit in den unterschiedlichen Regionen genannt wird, bezieht sich
auf die anstehende siebenwöchige Fastenzeit,
die am Aschermittwoch beginnt und
in der Nacht auf Ostern endet.

Die Fastenzeit soll an Jesus Christus erinnern,
wie er 40 Tage lang fastend und betend
in der Wüste verbrachte.
Traditionell verzichten gläubige Christen
während dieser Zeit auf Fett, Fleisch und Milchprodukte.

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Während sich die verkleideten Spaßvögel, liebevoll „Jecke“ genannt
in Köln „Alaaf!‘ zurufen, ist in Mainz und vielen anderen Städten der Ausdruck
„Helau!“ verbreitet.

Kölle Alaaf bedeutet dabei so viel wie „Köln über alles“,
Helau hingegen steht für ‚hell auf‘ und
soll darauf hindeuten, dass es sich bei
den Mainzer Jecken um ganz besonders
aufgeweckte Leute handelt.

Also sind die Jecken gar nicht so „jeck“, wie vielleicht der eine oder voller Unverständnis für Traditionen denkt.

Ich drücken den Jecken, den Narren und Narrelesen von Herzen gerne die Daumen auf das in diesem Jahr das Wetter mitspielt und wünsche uns allen eine schöne und lustige fünfte Jahreszeit

Werner

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