Schlagwort: Nachhaltigkeit

Freude und Spaß am Welterbetag 2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Sonntag, dem 2. Juni 2019, ist:

 

Welterbetag 2019

 

Am 5. Juni 2005 wurde zum ersten Mal in Deutschland ein UNESCO-Welterbetag ausgerufen, der seitdem jedes Jahr am ersten Sonntag im Juni stattfindet.

Das Ziel des Tages ist es, die deutschen Welterbestätten nicht nur als Orte besonders sorgfältiger Denkmalpflege ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, sondern auch ihre Rolle als Vermittler der UNESCO-Idee zu stärken.

Die Begegnung und der kultureller Dialog sind die thematischen Schwerpunkte. Die Deutsche UNESCO-Kommission und der UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. stellen ihre Ziele und Aktivitäten der breiten Öffentlichkeit vor.

Der Tag soll in erster Linie ein Forum der Kommunikation und Begegnung mit den Menschen sein, für die ihre Welterbestätte vor Ort, wie beispielsweise der Dom in Köln einen wichtigen kulturellen und historischen Bezugspunkt darstellt. Für mich als geborenen Kölner ist das eindeutig so und ich denke voller Stolz an den Dom, den ich auch fernab in der Lüneburger Heide ganz fest in meinem Herzen trage.

Der Grundgedanke ist dabei, das Welterbe erlebbar zu machen und die eigene Kultur als Teil eines vielfältigen Erbes der Menschheit zu verstehen. Jede Welterbestätte ist ein Ort auf einer faszinierenden Landkarte der kulturellen Unterschiede und ein Lernort der interkulturellen Verständigung.

Auf nationaler Ebene verzeichnet Deutschland derzeit 44 Stätten auf der Welterbeliste (Stand: Juli 2018). Für zukünftige Nominierungen wird von allen Bundesländern und koordiniert durch die Kultusministerkonferenz (KMK) die nationale Vorschlags- bzw. Tentativliste fortgeführt.

44 UNESCO-Welterbestätten warten in Deutschland

Was haben die Zeche Zollverein, die Stadt Regensburg, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Bauhaus in Weimar gemeinsam?

Sie alle zählen wie die Chinesische Mauer zum Erbe der Menschheit.

Es bedarf nicht einmal einer Weltreise, um sie kennenzulernen, denn sie alle sind ein starkes Stück Weltkultur getreu dem Motto: „gleich um die Ecke“ in Deutschland.

44 Welterbestätten

bieten packende Momentaufnahmen aus einer mehr als 6000-jährigen Geschichte:

Bereits in der Steinzeit entstanden die ersten Pfahlbauten am Bodensee.

In Trier und entlang des Limes haben die Römer ihre Spuren hinterlassen.

In Wittenberg lebt die Erinnerung an den Reformator Martin Luther fort.

In Weimar, der Wirkungsstätte von Goethe und Schiller, atmet den Geist der Deutschen Klassik.

Und auch Naturbegeisterte und Technikfans kommen auf ihre Kosten, denn die Auswahl reicht von der Fossilienlagerstätte Grube Messel bis zur Völklinger Hütte. Klöster, Schlösser, Museen und Gartenanlagen laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt Deutschlands zu entdecken.

Und nicht nur in den Altstädten von Bamberg und Lübeck blüht modernes Leben in historischer Kulisse …

Im letzten Jahr fiel der Welterbetag mit den Aktionstagen zur Nachhaltigkeit zusammen und hier gibt es auch Gemeinsamkeiten. Die Idee der Nachhaltigkeit ist bereits in der UNESCO-Welterbekonvention von 1972 angelegt, sieht diese doch den langfristigen Erhalt von Natur- und Kulturerbestätten sowie deren Vermittlung und Weitergabe an zukünftige Generationen vor.

Ich freue mich, dass es viele Menschen auf unserer Erde gibt, die sich für den Erhalt dieses Erbes einsetzen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne einen sonnigen, friedlichen ersten Sonntag im Juni 2019

Werner

Über die Aktionstage für Nachhaltigkeit 2017 von Herzen gerne nachgedacht

Liebe Leserinnen und Leser,

ab heute, Dienstag, dem 30. Mai bis zum 5. Juni 2017,

sind die diesjährigen:

Aktionstage für Nachhaltigkeit 2017
 
Was bedeutet Nachhaltigkeit?
Dauerhaft ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt,ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.
Im Wesentlichen ist nachhaltige Entwicklung ein Wandlungsprozess, in dem die Nutzung von Ressourcen, das Ziel von Investitionen, die Richtung technologischer Entwicklung und institutioneller Wandel miteinander harmonieren und das derzeitige und künftige Potenzial vergrößern, menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.“
(Quelle: Brundtland-Kommission 1987)
Jeden Tag, den Gott erschaffen hat, tun wir etliche Dinge, die mit darüber entscheiden, ob das Klima geschützt bleibt, die knappe Ressourcen geschont oder die Menschenrechte geachtet werden.
Es fängt morgens bei der Wahl des Frühstücksei an, geht dann damit weiter das geeignete Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit zu wählen und endet auch dann noch lange nicht, wenn wir nach Feierabend umfangreich im Internet recherchieren, welche neue Waschmaschine wohl in Frage käme.
Als Konsumentinnen und Konsumenten haben wir sehr wohl die Macht durch unsere Konsum- und Lebensgewohnheiten ganz maßgeblich das Angebot durch  Nachfrage oder halt Produktmeidung zu beeinflussen.
Nachfolgend die Übersicht der Ziele für Nachhaltigkeit:
Deutschland hat sich im Rahmen der Agenda 2030 gemeinsam mit allen anderen UN-Mitgliedern verpflichtet, kraftvoll für eine nachhaltige Entwicklung einzutreten und die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.
Die Bundesregierung hat erstmals 2001 einen Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen, dem 15 Personen des öffentlichen Lebens angehören. Die Ratsmitglieder werden jeweils für drei Jahre von der Bundeskanzlerin bzw. dem Bundeskanzler persönlich ernannt. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Eine weitere Aufgabe des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist die Förderung des gesellschaftlichen Dialogs zur Nachhaltigkeit. Mit dem Aufzeigen von Folgen gesellschaftlichen Handelns und der Diskussion von Lösungsansätzen soll die Vorstellung von dem, was Nachhaltigkeitspolitik konkret bedeutet, bei allen Beteiligten und ganz besonders in der Bevölkerung verbessert werden.
 
Als Herzens- und Friedensmensch steht für mich im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit der Frieden an erster Stelle meiner persönlichen Wunschliste, denn der Friede ist der Schlüssel für Alles.
 
Wenn Frieden herrscht, könnten die Menschen besonnen und mit der nötigen Ruhe die vielfältigen Probleme dieser Welt angehen und dann ziemlich sicher auch nachhaltig lösen!
Werner