Schlagwort: Demokratie

Irgendwann liefert das Leben Antworten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nun ist der da, der September, die Blätter werden anfangen zu fallen und es erfolgt langsam der Übergang in die düstere Jahreszeit. Für mich war der September des letzten Jahres der düsterste in meinem ganzen bisherigen Leben, denn an einem Punkt, wo ich mich wähnte endlich im Leben angekommen zu sein, erlebte ich den mit Abstand größten Schlag ins Gesicht, den man als Mensch überhaupt bekommen  kann.

Insgesamt ist der Ausblick auf den September reichlich düster, denn da wären…

11. September (2001) New York, der 14.September, wo sich das o.a. Ereignis jährt, ja und dann haben die beiden größten Blender, Hetzer und Mobber im Netz Geburtstag.

Als ob unsere Welt nicht schon genug Kopf steht, nein es tun sich immer mehr Fragen auf, die im Moment unbeantwortet bleiben, aber dennoch bin ich felsenfest davon überzeugt, dass …

eines „schönen“ Tages letztendlich das Leben mit seinen guten Facetten, wie Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit die Antworten auf Fragen, die schon so ewig in einem gebrannt haben, liefern wird, egal ob es gut oder mit Schmerz verbunden ist. 

Jeder von uns hat Fragen, die einen manchmal fast bis an den Rand der Verzweiflung bringen, den Glauben an die Welt verlieren lassen und oft sind nächtelang Tränen geflossen.

Aber an diesem besonderen Tag der Erkenntnis, vielleicht auch der Selbsterkenntnis wird man vielleicht auch verstehen, warum einen das Leben so lange auf die Antworten hat warten lassen, denn es waren wahrscheinlich einige Lektionen dazu notwendig.

Die Erkenntnis bringt so etwas, wie eine „alte Liebe“ wieder zurück in unser Leben, damit man endlich seine Antworten bekommt. Das geschieht jedoch erst, wenn ausreichend Zeit vergangen ist, so dass die Gespräche nicht mehr so bitter sind, nicht mehr so heftig und voller Schuldzuweisungen sind. Diese Gespräche werden friedlich verlaufen, sie werden ruhig verlaufen und sie werden uns mit etwas Glück nicht nur die entscheidenden Antworten liefern, sondern noch vieles andere mehr.

Im besten Fall werden sie uns Frieden schließen lassen können mit dem was zwischen uns und anderen gewesen ist.

Die Selbsterkenntnis wird uns eventuell auch die Liebe geben, nach der wir uns so lange gesehnt haben, aber erst müssen wir wohl Liebeskummer und Herzschmerz erfahren und lernen müssen sie zu ertragen die falsche Person zu lieben und daran zerbrechen müssen.

Denn nur so lernen wir letztendlich, wie man auf das Herz eines geliebten Menschen aufpassen muss und man lernt das Liebe nicht selbstverständlich ist und niemals von Dauer, wenn man nicht ständig an sich und an ihr „arbeitet“, bereit ist aufeinander zuzugehen und bereit ist Kompromisse nicht „nur“ zu schließen, sondern diese auch wirklich einzuhalten!

Die Erkenntnis wird uns zeigen, dass wir trotz aller Widrigkeiten tief in unseren Herzen immer an die Liebe geglaubt haben, weil es in der Natur der „Ding“ liegt, auch in der schweren, schweren Zeit als niemand uns wirklich von Herzen gerne geliebt hat.

Weiterhin wird uns diese Erkenntnis zeigen, dass wir trotz allem in der Lage sind, mit unserem ganzen Herzen zu lieben, auch wenn uns vielleicht noch nie jemand aus vollem Herzen geliebt hat. Das Schicksal testet unser Herz das ganze Leben lang, um ihm dann irgendwann zu geben, was es sich in all der Zeit davor redlich verdient hat

Das Schicksal unterscheidet nicht zwischen Hautfarbe, Religion oder ethnischer Gesinnung. Es begünstigt weder einen Mensch, um eine anderen zu benachteiligen, aber das Leben als solches interessiert sich für unser Herz, unsere Seele und unsere guten Absichten.

Es Interessiert sich dafür, was man mit seinen Wünschen tatsächlich anfangen will, wenn sie dann mal in Erfüllung gehen sollten.

Das Leben erfüllt uns erst „kleine“ Wünsche um zu sehen, für wie selbstverständlich wir diese ansehen und wie dankbar wir für diese „Kleinigkeiten“ wirklich sind.

Das Leben interessiert sich brennend dafür, was man „zurückzugeben“ bereit ist oder ob man doch nur undankbar die Hand aufhält und „nehmen“ aber kaum etwas oder gar nichts geben will.

Das Leben sieht, ob man bescheiden ist und bleibt, selbst, wenn man zu den Gewinnern gehört und ob man weitermacht, wenn am mal auf der Verliererstraße landet!

Das Leben verlangt nicht unbedingt von uns, dass man sein Handeln versteht, aber es will zwingend, dass wir weitermachen. Und zwar weiter machen trotz all der Wirrungen, der Zweifel, dem Verlust, den Schmerzen, den harten Zeiten, ob man weiter macht nach trotz Frust, Leid und Chaos.

Das Leben verlangt regelrecht von uns, dass wir weiter marschieren, fortlaufend dazu lernen, weiter an dem wachsen, was uns zu zerbrechen versucht, weiter kämpfen und es will, dass wir unser bestes geben, um uns letztendlich am Ende zu geben was wir uns mühsam und redlich „erarbeitet“ haben und wir alle Prüfungen des Lebens bestanden haben.

Das Leben und darin inbegriffen das Schicksal testen uns, aber wenn wir das ganze mit unserem Herzen betrachten, wir uns die Einzelheiten, die Bandbreite und die Tragweite dieser Tests mal objektiv und ruhig ansehen, dann werden wir feststellen, dass all diese Tests nüchtern betrachtet viel einfacher waren, als wir sie real durchlebt haben.

Wir werden erkennen, dass das Leben uns während der ganzen Zeit alle Antworten immer wieder versucht hat zu geben, aber wir waren immer so beschäftigt mit belanglosen, oberflächliche Dingen, wie zum Beispiel, was wir heute anziehen und wir waren  viel zu sehr damit beschäftigt die Antworten, wenn überhaupt dann an den falschen Orten zu suchen. Wir waren viel zu sehr damit beschäftigt das Leben oder bestimmte Menschen zu hassen, über alles und jeden zu jammern und uns immer unfair behandelt zu finden.

Wenn man mal wirklich ganz ehrlich zu sich selbst ist, hat das Leben und das Schicksal doch auch immer die falschen Menschen aus unserem Leben entfernt, die bösen Dinge von uns und unserem Umfeld ferngehalten.

Heute erkennen wir mit dem nötigen Abstand, dass alles wie es bisher in unserem Leben geschehen ist, eigentlich das richtige war, dass wahrscheinlich alles so laufen musste, wie es gelaufen ist…

Das Schicksal und so, wie es mit uns umgeht, sind uns vielleicht ein Rätsel, aber letztendlich sollte doch immer etwas Gutes dabei herauskommen.

Ich habe den Glauben trotz allem Erlebten nicht verloren … toi, toi, toi

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne eine positive, friedliche Zukunft

Werner  

Beginn des Sommerlochs 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser

laut dem aktuellen Kleinen Kalender im Internet beginnt in Deutschland, heute, am Samstag, dem 30. Juni das Sommerloch 2018

und das macht ja auch grundsätzlich Sinn, denn überall beginnen die Sommerferien für die Schüler oder sind bereits im Gang.

Aber, kann sich unser Land dieses „klassische“ Sommerloch angesichts der aktuellen politischen Lage überhaupt leisten?

Dieses „Loch“ der völligen Ungewissheit gibt es doch nun schon seit der letzten Bundestagswahl, es wird beinahe täglich größer und tiefer.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die Herrschaften Politiker sich mal langsam konkret in Bewegung setzen sollten, um die völlig verunsicherte Bevölkerung aus deren „Loch“ wieder heraus zu holen!  Von wegen …

SommerlochFüße hoch!

Ich bin dafür, dass wir dagegen sind.

Fast zehn Monate sind vergangen seit der Wahl, es ist sind keine Lösungen für schwerwiegende Probleme in Sicht, aber es tauchen ständig neue Probleme auf und es herrscht Uneinigkeit, die die Verunsicherung in der Bevölkerung prächtig wachsen und gedeihen lässt.

Als junger Unteroffizier bei der Bundeswehr war für mich eines zweifelsfrei klar, nämlich das jeder Vorgesetzte ein Vorbild in Haltung und Pflichterfüllung sein muss und so habe ich es – auch entgegen der vielen bösen Zungen, die sich anmaßen, obwohl  sie mich nicht kennen, ein negatives Urteil hier im Netz über mich abgeben zu können – mein ganzes Leben lang immer so gehandhabt.

Die letzte Bundestagssitzung, die ich mir vorgestern im Fernsehen live angeschaut habe, war für mich kaum nachvollziehbar bei soviel Missachtung des Anstandes und der guten Sitten, Respektlosigkeit bishin zu offenem Hohn und Spott. Mir kam nur ein einziger Gedanke:

„Wie tief kann ein Loch sein, um da rein zu fallen?“

Nicht nur das dazwischen gequatscht wurde, es wurde sich teilweise einfach umgedreht, etc., schlimmer kann Missachtung kaum ausfallen.

Wie sollen bei soviel Abneigung und Uneinigkeit schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden, wenn nicht einmal auch nur annähernd die gleiche Sprache im Parlament gesprochen wird? 

Steuern wir gezielt auf eine Neuwahl zu?

Und was wird dann ?

Ich könnte einen ganz Fragenkatalog mit meinen Fragen und Ängsten füllen und bin sicher es geht ganz vielen Menschen genau so.

Seit mehr als 20 Jahren appelliere ich überall zu den alten Werten zurück zu kehren, denn die sind ohne Zweifel der Schlüssel für eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Demokratie.

Entschuldigt bitte, wenn ich Euch mit meinen Worten den Tag vermiese, aber ich musste ganz einfach die Gelegenheit nutzen, um diese Worte „loszuwerden“.

Ich wünsche Euch von Herzen gerne einen sonnigen, erfolgreichen Tag und ein wundervolles, erholsames Wochenende

Werner

 

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