Weltgesundheitstag 2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute, am Samstag, dem 7. April 2018, ist

Weltgesundheitstag 2018

ext. Bild

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO)
stellt im Jahr 2018 das Thema:
„Universal Health Coverage“
in den Mittelpunkt des Weltgesundheitstages.

Der heutige Tag soll auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam machen.

 

Der Appell der WHO lautet:

Jeder Mensch sollte Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen können –

unabhängig von Ort und Zeit und ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten.

 

Aus einem gemeinsamen Bericht der Weltgesundheitsorganisation und der Weltbank kann man entnehmen, dass leider mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keinen umfassenden Zugang zu dringend notwendigen Gesundheitsdienstleistungen hat.

Darüber hinaus werden jedes Jahr zahlreiche Haushalte

durch notwendige gesundheitsbezogene Ausgaben in Armut gedrängt. 

Wer in unserem Land krank wird, hat es in der Regel nicht so allzu schwer, medizinische Hilfe zu finden.

Es gibt zahlreiche Behandlungsangebote und die entstehenden Kosten werden in der Regel von der Krankenversicherung übernommen.

Eine Forsa-Umfrage, die der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) unter 1.000 gesetzlich Versicherten in Auftrag gegeben hat, ergab folgendes:

85 Prozent der Menschen sind sehr zufrieden (30 Prozent)

bzw. zufrieden (55 Prozent) mit der medizinischen Versorgung in unserem Land.

 In der Europäischen Region der WHO schneiden zwar manche Länder bei der Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung gut ab, doch haben alle Länder in Bezug auf finanzielle Absicherung noch Nachholbedarf, insbesondere mit Blick auf einkommensschwache Gruppen.

Neuere Analysen belegen, dass Haushalte im ärmsten Fünftel der Bevölkerung am stärksten von ruinösen Gesundheitsausgaben bedroht sind, oft aufgrund von Zahlungen aus eigener Tasche für Arzneimittel. Sie verzichten auch häufiger auf die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen oder verschieben sie aus Kostengründen oder wegen anderer Zugangsbarrieren.

Ich möchte an die Politiker appellieren, endlich konkrete Maßnahmen zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung zu ergreifen.

Es muss sichergestellt werden, dass alle Menschen überall hochwertige Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen können, ohne in finanzielle Not zu geraten!

Da darf es nicht immer wieder „Ausreden“ geben, denn das wurde in den von allen Ländern im Jahr 2015 vereinbarten Zielen für nachhaltige Entwicklung bereits ausdrücklich gefordert.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen von Herzen gerne immer die in der jeweiligen Situation notwendige medizinische Versorgung schnell zu erhalten und Ängste auszuklammern zu können.

Toi, toi, toi

Werner

2 Kommentare

  • heike

    und vor allem sollten auch alternative behandlungsmethoden die oft wirksamer sind als die schulmedizin übernommen werden und nicht nur arzneimittel das fasziendistorsionsmodel zum beispiel eine effektive behandlungsmethode die aber pro sitzung mind 80 € beträgt und nur von wenigen KK übernommen wird

    • Werner

      Ja, es muss ein Umdenken stattfinden
      und der Tunnelblick aus der „Zopfzeit“
      ad acta gelegt werden!
      Hoffentlich kann unsere Generation
      da noch etwas bewegen…toi, toi, toi

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